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Der Hyundai ix35/Tucson (seit 2010)

Berlin (dpa/tmn)

Zurück zu den Wurzeln: Erst hieß er Tucson, dann wurde aus ihm der ix35. Mittlerweile rollt er wieder als Tucson. Was kann das SUV von Hyundai gebraucht?

Von dpa

Den Nachfolger vom Tucson bot Hyundai hierzulande als ix35 an, nur um das kompakte SUV ab 2015 wieder als Tucson zu verkaufen. Foto: Hyundai/dpa-tmn

Der Tucson, zwischenzeitlich in ix35 umbenannt, ist ein Kompakt-SUV. Er reiht sich im Portfolio des südkoreanischen Herstellers Hyundai hinter dem größeren Santa Fe ein.

Konnte je nach Betrachterauge die Erstauflage in Geländetradition noch vergleichsweise unschick wirken, ist das Modell mittlerweile ein durchgestyltes Auto, das unter den modernen SUVs optisch damit allerdings kaum aus der Reihe fällt. Bei der Hauptuntersuchung (HU) sorgt vor allem ein Manko für Ärger.

Modellhistorie: Der erste Tucson wurde von 2005 bis 2010 gefertigt. Die hier betrachteten Auflagen Nummer zwei und drei des Kompakt-SUVs liefen von 2010 bis 2015 (als ix35) sowie von 2015 bis 2020 vom Band. Letztere wurde im Zuge einer Modellpflege von 2018 auch mit 48-Volt-Mild-Hybrid-System angeboten. Seit dem Jahreswechsel 2020/2021 ist die Viertauflage bei den Händlern.

Karosserievarianten: Ob als Tucson oder ix35, das Modell gibt es ausschließlich als fünftüriges SUV.

Abmessungen (laut ADAC): Hyundai ix35: 4,41 m x 1,82 m x 1,67 m (LxBxH); Kofferraumvolumen: 465 l bis 1436 l; Tucson (2015 bis 2020): 4,48 bis m x 1,85 m bis m x 1,65 m (LxBxH); Kofferraumvolumen: 513 l bis 1503 l.

Stärken: Vor allem die Drittauflage bietet Federungskomfort. Agil fahren sich beide betrachteten Generationen. Beide punkten auch mit ordentlichem Raumangebot. Bei der HU schneidet der Tucson besser ab als der ix35. Jener besitzt eine solide Auspuffanlage, solide Bremsleitungen, auch der Ölverlust ist unterdurchschnittlich. Sowohl Bremsscheiben als auch -schläuche machen zumindest bei der ersten HU recht wenig Probleme, so der «Auto Bild Tüv Report 2021». Der ältere ix35 schneidet bei Achsfederung und Dämpfung gut ab - allerdings nur die jüngsten Exemplare bei ihrer mittlerweile zweiten HU.

Schwächen: Alle Generationen liegen bei den erheblichen Mängeln über dem Durchschnitt, so der Report. Schon beim ersten Termin zeigt der Tucson erste Mängel an den Achsen, und im Alter wird's mit den Fahrwerkskomponenten nicht besser. Vor allem bei der Lenkung gibt es ab der dritten HU zu oft die Rote Karte. Beim ix35 monieren die Prüfer oft vordere und hintere Beleuchtung. Feststellbremse und Fußbremse sind ebenfalls früh ein Thema.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Pannenstatistik: «Der ix35 schwankt um das Mittelfeld.» Exemplare vom Erstzulassungsjahr 2015 schnitten gut ab. Pannenschwerpunkte: Anlasser (2010) und die Batterie (2010 bis 2014). Der neuere Tucson schneidet demnach gut ab - ohne auffällige Mängelschwerpunkte.

Motoren: ix35: Benziner (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 99 kW/135 PS bis 122 kW/166 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 85 kW/116 PS bis 135 kW/184 PS; Hyundai ix35 FCEV (Brennstoffzelle): 100 kW/136 PS; Tucson (2015 bis 2020): (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 97 kW/132 PS und 130 kW/170 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 85 kW/116 PS bis 136 kW/185 PS.

Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern): - Tucson 1.6 Trend 4WD (2016); 130 kW/176 PS (Vierzylinder); 89.000 Kilometer; 13.750 Euro. - Tucson 1.6 CRDi DPF Select 2WD Euro 6d-TEMP (2019); 100 kW/136 PS (Vierzylinder); 46.000 Kilometer; 17.850 Euro. - ix35 2.0 CRDi DPF Trend AWD (2014); 100 kW/136 PS (Vierzylinder); 140.000 Kilometer; 10.250 Euro.

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