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Risiken für Senioren

Dunkler Herbst: Als Älterer die Sicherheit am Steuer checken

Düsseldorf (dpa/tmn)

Lange Dunkelheit, rutschiges Laub auf den Straßen, häufiger Nebel: Autofahren birgt im Herbst ein erhöhtes Unfallrisiko. Ältere Menschen sind besonders gefährdet. Wie können sie ihr Risiko senken?

Von dpa

Morgens wird es später hell, abends früher dunkel: Autofahren im Herbst und Winter birgt besondere Herausforderungen - gerade auch für ältere Verkehrsteilnehmer. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Wer älter ist und schon länger Auto fährt, bringt zwar viel Erfahrung am Steuer mit. Doch auch die Risiken sind andere als in jüngeren Jahren. So kann zum Beispiel das Sehen bei Dämmerlicht eingeschränkt sein, warnt der Verein Alzheimer Forschung Initiative (AFI). Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sollten ältere Menschen daher prüfen, ob sie noch sicher am Steuer sind.

Die Initiative bietet in ihrem kostenlosen Ratgeber «Sicher Auto fahren im Alter» dazu eine Checkliste an. Einige Fragen helfen bei der Selbsteinschätzung, etwa: Haben Sie Schwierigkeiten, andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder Verkehrszeichen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren? Wer mindestens eine Frage mit Ja beantwortet, sollte das mit seinem Arzt oder seiner Ärztin klären.

Auch in einer einzelnen Fahrstunde können Senioren ihre Fahrtüchtigkeit überprüfen. Fahrsicherheitstrainings schulen für das Verhalten in schwierigen Situationen. Wer außerdem auf mehr Sicherheitskomfort im Auto setzt, kann sich besser auf mögliche Gefahrenquellen konzentrieren. Automatikschaltung, Bremsassistent, Einparkhilfe oder zusätzliche und größere Außenspiegel sind dem Verein zufolge gute Hilfen auch bei altersbedingten Einschränkungen.

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