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Tüv Report

«Gesamtsieger 2022»: Der Mercedes GLC aus zweiter Hand

Berlin (dpa/tmn)

Ein Schnäppchen ist er auch als Gebrauchter nicht. Dafür zeigt der Mercedes GLC kaum Schwächen bei den Hauptuntersuchungen. Im Grunde patzt das SUV hier nur an einer Stelle vergleichsweise häufig.

Von dpa

Der Mercedes-Benz GLC (im Bild: der 250 d 4MATIC von 2015) zeigt wenig Schwächen bei den Hauptuntersuchungen. Foto: Mercedes-Benz AG/dpa-tmn

Der GLC ist eines der erfolgreichsten SUV von Mercedes - in doppelter Hinsicht könnte man sagen: Denn er verkauft sich nicht nur gut, sondern wird vom «Auto Bild Tüv Report 2022» auch als «Gesamtsieger 2022» gefeiert.

Der Haken: Selbst gebraucht ist der wuchtige Kompaktwagen aus Stuttgart, den es nur mit Allrad und Automatikgetriebe gibt, kein Schnäppchen.

  • Modellhistorie: Der Mercedes GLC kam 2015 als Nachfolger des polarisierenden und weitaus kantigeren GLK auf den Markt. Zum Facelift gab es ein frisches Design, eine neue Generation von Vierzylindermotoren und serienmäßiges LED-Licht statt Halogen. Die zweite Generation des GLC ist für den Herbst 2022 angekündigt.
  • Karosserievarianten: Den GLC führt Mercedes als Steilheck mit fünf Sitzen und als Coupé.
  • Abmessungen (laut ADAC): Steilheck: 4,66 m bis 4,68 m x 1,89 m x 1,63 m bis 1,64 m (L x B x H); Kofferraumvolumen: 505 l bis 1600 l. Coupé: 4,73 m x 1,89 m x 1,60 m (L x B x H); Kofferraumvolumen: 500 l bis 1400 l.
  • Stärken: Ob Fahrwerk, Beleuchtung oder Bremsen - laut «Auto Bild Tüv Report 2022» liegen die Beanstandungsquoten bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) meistens extrem niedrig. Ölverlust an Motor und Getriebe spielt keine Rolle, die Abgasuntersuchung (AU) besteht der GLC in aller Regel.
  • Schwächen: Im Grunde stellen die Prüfer nur einen richtigen Patzer als Ausnahme vom guten Gesamtabschneiden fest: die Achsaufhängungen, bei denen die Beanstandungsquoten den Durchschnittswert um das Dreifache übertreffen. Auch verschlissene Bremsscheiben kommen vor, jedoch nur mit leicht erhöhten Quoten.
  • Pannenverhalten: In der ADAC-Pannenstatistik belegt der GLC aller Jahrgänge durchweg gute Plätze - «allerdings bei geringen Zulassungszahlen», schreibt der Autofahrer-Club. Pannenschwerpunkte sind keine bekannt.
  • Motoren: Benziner (Vier-, Sechs- und Achtzylinder, Allradantrieb): 155 kW/211 PS und 375 kW/510 PS, Plug-in-Hybrid (Vierzylinder-Ottomotor + Elektromotor, Allradantrieb): Systemleistung 235 kW/320 PS; Diesel (Vier- und Sechszylinder, Allradantrieb): 120 kW/163 PS bis 243 kW/330 PS, Plug-in-Hybrid (Vierzylinder-Dieselmotor + Elektromotor, Allradantrieb): Systemleistung 225 kW/306 PS.

Den GLC F-Cell mit Brennstoffzelle gab es im Leasing, die Variante spielt auf dem Gebrauchtwagenmarkt so gut wie keine Rolle.

  • Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Mercedes GLC Coupé 220 d 4Matic (2016); 150 kW/203 PS (Vierzylinder); 107.000 Kilometer; 30.500 Euro

- Mercedes GLC 350 d 4Matic (2017); 190 kW/258 PS (Sechszylinder); 91.000 Kilometer; 34.200 Euro

- Mercedes GLC 250 4Matic (2018); 155 kW/211 PS (Vierzylinder); 62.000 Kilometer; 31.900 Euro

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