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Sonderveröffentlichung

Neues Auto - welche Versicherungen benötige ich?

Ein neues Kraftfahrzeug ist für viele Menschen ein Privileg. Alleine im Jahr 2020 wurden in Deutschland etwa 2,9 Millionen Neuwagen verkauft, versichert und zugelassen. Die Versicherung des Fahrzeugs spielt bei einem neuen Wagen eine nicht unerhebliche Rolle. Es ist hierzulande Pflicht, dass ein Auto, das am Straßenverkehr teilnimmt, versichert ist. Aber welche Versicherungen werden für ein neues Auto benötigt?

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Die Haftpflichtversicherung ist die günstigste Versicherungsvariante für Fahrzeuge

Ein Kraftfahrzeug muss in Deutschland versichert werden. Die Versicherungsgesellschaften bieten dazu eine Vollkasko-, Teilkasko-oder Haftpflichtversicherung an. Welche Art der Versicherung für das Kraftfahrzeug infrage kommen sollte, hängt immer von vielen verschiedenen Faktoren und Kriterien ab.

Dies sind zum Beispiel:

  • Höhe der Deckungssumme
  • Regionalklasse
  • Typklasse des Fahrzeugs
  • Berufsgruppe
  • Schadensfreiheitsklasse

Auch die Motorisierung, die jährliche Kilometerleistung, die Anzahl und Alter der Fahrer sowie der Abstellort des Fahrzeugs sind bei der Wahl der Versicherung zu berücksichtigen. Die günstigste Versicherungsvariante für Fahrzeuge ist in jedem Fall die Haftpflichtversicherung. Diese Versicherung ist verpflichtend vorgeschrieben und wird schon für die Zulassung des Fahrzeugs benötigt. Die Haftpflichtversicherung deckt die Schäden Dritter ab. Es ist eine Deckungssumme von mindestens 7,5 Millionen Euro vorgeschrieben. Experten empfehlen eine Deckungssumme die mindestens doppelt so hoch ist.

Die Vollkaskoversicherung ersetzt den Zeitwert bei einem Totalschaden

Deutsche Autokäufer geben beim Kauf eines Neuwagens im Durchschnitt etwa 36.500 Euro beim Kauf eines Neuwagens aus. Ein Unfall mit einem Totalschaden kann bei einer Haftpflichtversicherung ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Für teure Neuwagen ist daher oftmals der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ratsam. Sie ersetzt alle Schäden am eigenen Kraftfahrzeug, enthält alle Leistungen einer Teilkaskoversicherung und schützt zusätzlich bei Vandalismus. Vorsicht ist allerdings trotzdem bei dieser relativ teuren Versicherung zu beachten. Die Vollkasko ersetzt im Falle eines Totalschadens nur den Zeitwert und nicht den Neuwert des Kraftfahrzeugs. Wer ein teures Fahrzeug nach einem Unfall ersetzen möchte, muss mit Sicherheit weitere finanzielle Mittel bereitstellen.

Unmittelbare Schäden am Fahrzeug übernimmt die Teilkaskoversicherung

Ein guter Kompromiss zwischen Kosten und Leistung ist eine Teilkaskoversicherung. Diese Art der Versicherung deckt unmittelbare Schäden ab, die durch Wildunfälle, Unwetter oder auch bei Diebstahl entstehen können. Mittelbare Schäden sind nicht abgedeckt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn während eines Unwetters gegen einen umgestürzten Baum gefahren wird. Grundsätzlich gilt auch, dass die Teilkasko nicht für Schäden am eigenen Fahrzeug aufkommt, wenn der Unfall selbst verursacht wurde. Für einen teuren Neuwagen ist dieser Versicherungsschutz daher eher nicht ideal.

Nach einigen Jahren rentiert sich die Vollkaskoversicherung nicht mehr

Wer sich einen Neuwagen kauft und eine Vollkaskoversicherung abschließt, kommt bei einem Unfall in der Regel am besten davon. Die Vollkasko sollte allerdings nur auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt abgeschlossen werden, weil sich der Zeitwert schnell verringert. Nach einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren ist ein Versicherungswechsel zu einer Haftpflichtversicherung oder zu einer Teilkaskoversicherung empfehlenswert. Bei der Teilkasko gehen die Experten von acht Jahren aus. Selbstverständlich ist auch immer die Höhe der jeweiligen Selbstbeteiligung zu berücksichtigen. Es sind Summen von 150 bis 300 Euro zu empfehlen.

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