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Die besten Tipps gegen Einbrüche

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland sieht nicht gerade rosig aus. Die Inflation hat schwindelerregende Höhen erreicht und auch die Renditen diverser Geldanlagen fallen derzeit mau aus. Hinzu kommen steigende Insolvenzzahlen, die nicht nur den Ruin vieler Unternehmer anzeigen, sondern auch Arbeitsplätze wegfallen lassen. Wann immer sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert, steigt das Risiko für Einbrüche und Diebstähle. Dieser Artikel zeigt, wie Haus- und Wohnungsbesitzer ihre vier Wände am besten absichern sollten und wie ein Schlüsseldienst dauerhaften Öffnungszeiten dabei helfen kann.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Wohnungseinbrüche - weit mehr als nur ein Diebstahl

In Deutschland werden jedes Jahr Wertgegenstände in Millionenhöhe aus privaten Haushalten gestohlen. Dabei geht es nicht nur um die teure Uhr oder die Diamantkette: Der Schaden ist weitaus umfassender. Die Bewohner stehen regelmäßig unter Schock, wenn sie nach Hause zurückkehren und den Einbruch bemerken. Schließlich sind Fremde in ihre eigenen vier Wände und damit in ihren Rückzugsort eingedrungen. Infolgedessen fühlen sich viele Betroffene in ihrem Zuhause nicht mehr wohl. Zwar werden nach einem Einbruch oft Sicherheitsvorkehrungen wie Kamerasysteme und Alarmanlagen installiert - dies kann das Gefühl von Sicherheit aber meist nur zu einem gewissen Teil wiederherstellen.

Die entwendeten Gegenstände haben darüber hinaus oft auch nicht nur einen materiellen Wert. Unter den fehlenden Schmuckstücken befinden sich regelmäßig liebgewonnene Erbstücke, die vielleicht schon seit Generationen in der Familie waren. Auch Geschenke zu besonderen Anlässen mit Erinnerungswert können in der Form nicht einfach wiederbeschafft werden.

Einbrüche - nicht nur ein Risiko in wohlhabenden Gegenden

Wer sich bisher in dem Glauben sicher gefühlt hat, dass Wohnungseinbrüche nur in reicheren Gegenden passieren, sollte umdenken. Gerade wohlhabendere Wohngegenden sind in der Regel gut mit Sicherheitssystemen ausgestattet. Das wissen Einbrecher und versuchen deshalb gerade auch in mittelständischen Haushalten ihr Glück, weil sie hier weniger Hürden begegnen. Vorsorgen sollte also jeder. Das beginnt schon bei einem sicherheitsbewussten Verhalten, das vollkommen kostenlos ist.

Türen und Fenster stets schließen

Wenn es eilig ist, stürzen viele regelrecht aus ihrem Haus oder ihrer Wohnung. Dabei bleiben geöffnete Fenster offen und manchmal wird sogar nicht einmal die Tür abgeschlossen. Oft wird das mit dem Gedanken gerechtfertigt, dass ja schon nichts passieren würde. Oder dass man ja bald zurück sei. Gerade das kann aber am Ende zu einem Einbruch führen.

Haus- und Wohnungseinbrüche sind keine Spontanverbrechen. Die Täter verbringen davor viel Zeit damit, anvisierte Objekte zu beobachten und das Risiko einzuschätzen. Das offene Fenster oder die unverschlossene Tür sind regelrechte Einladungen für sie. Sind die Bewohner gerade aus dem Haus, geht es sehr schnell: Einbrecher brauchen oft nur wenige Minuten, um sich Zutritt zu verschaffen und das Haus mit Wertgegenständen wieder zu verlassen. Der kurze Einkauf, für den die Tür ja nicht extra abgeschlossen werden müsse, kann also bereits ein gefundenes Zeitfenster für Kriminelle sein.

Deshalb gilt: Fenster und Terassentüren sollten bei jedem noch so kurzen Verlassen des Hauses geschlossen werden. Ebenso sollte die Haustür jedes Mal abgeschlossen werden. Wer länger verreist, schließt idealerweise auch die Fester ab. Dies gilt insbesondere für das Erdgeschoss und den ersten Stock.

Der richtige Umgang mit dem Schlüssel

In Filmen kommt es oft vor: Jemand verlässt das Haus und versteckt seinen Schlüssel unter der Hausmatte oder in einem nahegelegenen Blumentopf. Jeder Polizeibeamte kann sich hier nur an den Kopf fassen. Wer sein Haus verlässt, muss damit rechnen, dabei von potenziellen Einbrechern beobachtet zu werden. Sehen sie, wie und wo der Schlüssel deponiert wird, könnte es ihnen nicht leichter gemacht werden.

Wer seinen Schlüssel verliert, sollte umgehend den Schließzylinder austauschen. Das schützt nicht nur vor Einbrechern, sondern gibt den Bewohnern auch das gute Gefühl, dass niemand anderes einen passenden Schlüssel zu ihrem Zuhause hat. Für derartige Fälle sollte jeder Haushalt die Nummer für einen nahegelegenen Schlüsseldienst haben, der im Notfall schnell zur Stelle ist. Wer zum Beispiel nach einem Schlüsseldienst in Berlin mit 24 Stunden Öffnungszeiten im Internet sucht, wird nicht nur schnell fündig, sondern ist auch nicht an bestimmte Ladenzeiten gebunden.

Garten mit Bedacht gestalten

Die hohe Hecke oder der dichte Strauch sorgen für die Privatsphäre, die sich viele Wohnende wünschen. Die Pflanzen schirmen den Garten vor den neugierigen Blicken der Nachbarn ab und schenken eine kleine ungestörte Oase der Ruhe. Gerade diese Blicke sind in Einbruchszeiten aber Gold wert. Dank ihnen bemerkten umliegende Bewohner verdächtige Aktivitäten und können im Notfall die Polizei alarmieren.

Hohe Hecken bieten zudem auch ein gefundenes Einfallstor für Eindringlinge. Selbst durch Hecken gezogene Zäune können sie schnell aufknipsen und sich so Zugang zum Garten verschaffen. Sind sie hier dann noch vor den Blicken von Nachbarn geschützt, können sie in Ruhe arbeiten und sich Zutritt zum Haus oder zu der Wohnung verschaffen.

Was Terrassenbesitzer gerne vergessen: Auch Gartenmöbel wie Tische und Stühle können Einbrecher leicht nutzen, um darüber in höhere Stockwerke zu gelangen. Ihre Hilfsmittel müssen sie dadurch nicht einmal selbst mitbringen. Und höhere Stockwerke sind oft nicht so gut gegen Einbrüche abgesichert, weshalb Kriminelle hier ein leichteres Spiel haben. Wer länger verreist, sollte deshalb seine Gartenmöbel festketten oder sie zumindest in irgendeiner Form davor schützen, dass sie als Aufstiegshilfen genutzt werden können. Auch Leitern oder Mülltonnen sollten in der Garage oder in einem Gartenhäuschen verschlossen werden.

Beleuchtung ist das A und O

Die Beleuchtung um das Haus herum kann den Schutz vor Einbrüchen signifikant verbessern. Sind alle Seiten ausreichend beleuchtet, kann hier niemand unbeobachtet im Dunkeln arbeiten. Gerade nach dunklen oder schlecht einsehbaren Ecken suchen aber gerade Kriminelle, um sich ohne die Blicke der Nachbarn Zutritt zum Haus zu verschaffen.

Natürlich sollte nachts keine helle Festbeleuchtung um das Haus angeschaltet werden. Bereits kleinere Lichtquellen, die Türen und Fenster zumindest ausreichend ausleuchten, können aber Wunder wirken. Sie bringen die Nachbarn nicht um ihren Schlaf und sorgen trotzdem dafür, dass sich hier niemand unbemerkt zu schaffen machen kann.

Alarmanlage oder einbruchssichere Fenster oder Türen?

Geht es um den Einbruchsschutz, denken viele direkt an die Alarmanlage. Die sogenannte Einbruchmeldeanlage sollte aber lediglich ergänzend zu einbruchssicheren Türen und Fenstern zum Einsatz kommen. Letztere erschweren es Kriminellen, überhaupt in das Haus oder in die Wohnung zu gelangen. Eine Alarmanlage sorgt zwar in der Regel auch dafür, dass Eindringliche sofort das Weite suchen und dabei alle Wertgegenstände zurücklassen. Der effektivere Schutz vor dem Einbruch selbst sind aber gerade mechanische Vorkehrungen.

Empfohlen werden Türen, Fenster und Rollläden der Widerstandsklasse zwei. Höhere Schutzklassen bieten einen umso besseren Schutz. Letztlich kann jedoch nahezu jede einbruchssichere Tür irgendwann doch überwunden werden. Dafür braucht es aber nicht nur das richtige Werkzeug, sondern auch viel Zeit. Und gerade letztere fehlt Einbrechern. Deshalb versuchen sie in der Regel nur für wenige Minuten ihr Glück, bevor sie unverrichteter Dinge wieder abziehen.

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