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E-Perso

E-Personalausweis mag nicht jedes Smartphone als Lesegerät

Einige Angelegenheiten, die früher einen Behördengang erforderten, lassen sich heute online mit E-Perso und Smartphone regeln. Manche Geräte haben dafür allerdings nicht den richtigen Chip.

dpa

Bei Behörden Anträge stellen, das Auto abmelden oder ein Bankkonto eröffnen: das alles kann man auch mit Smartphone und E-Perso erledigen. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Bei Behörden oder Krankenkassen Anträge stellen, das Auto abmelden, seine Punkte in Flensburg einsehen oder ein Bankkonto eröffnen: All das geht inzwischen auch im Internet, wenn man sich mit einem elektronischen Personalausweis (E-Perso) ausweist.

Für die Anbieter der Online-Ausweisfunktion (E-ID) benötigt man noch nicht einmal einen Extra-Kartenleser, sondern kann dafür sein Smartphone (Android ab 5.0 und iOS ab 13.2) als Lesegerät einsetzen - vorausgesetzt, es steckt ein NFC-Chip mit ausreichender Feldstärke drin, der die sogenannte Extended-Length-Kommunikation beherrscht.

Kompatible Smartphones werden auf der Seite « Ausweisapp.bund.de » gelistet, teils auch mit einem Hinweis dazu, wo genau sich auf der Rückseite des Gerätes der NFC-Chip befindet. Denn beim Auslesen des E-Persos ist es wichtig, dass der Ausweis unter dem Smartphone liegt, und zwar genau an der Stelle, an der sich der NFC-Chip befindet.

Wenn sich das eigene Smartphone nicht in der Liste findet, heißt das aber nicht zwangsläufig, dass es nicht als Kartenleser funktioniert - einfach ausprobieren kann sich also lohnen.

Neben der «AusweisApp2» für das Smartphone benötigt man - quasi als Gegenstelle - die «AusweisApp2» auch für den Rechner (Windows oder Mac), auf dem man die E-ID-Funktion nutzt. Download-Links dafür finden sich ebenso wie FAQ auf der Ausweisapp-Seite.

© dpa-infocom, dpa:210324-99-952786/3

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