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Der richtige Ort für Ihre Daten – Cloud- oder lokale Datensicherung?

Besonders für Unternehmen sind regelmäßige Backups sehr wichtig und sichern den Geschäftsbetrieb ab. Jeder IT-Verantwortliche muss sich aber die Frage stellen, ob die gesicherten Daten in der Cloud oder im Unternehmen lokal gespeichert werden sollen. Hier gibt es keine allgemeingültige Antwort, da jede Lösung ihre Vor- und Nachteile vorweisen kann und somit nur eine individuelle Betrachtung zu einer richtigen und passenden Lösung führen kann.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Eine allgemeine Regel könnte so definiert werden, dass Cloud-Daten auch an einem lokalen Speicherort abzusichern sind und auch Sicherungen, welche auf der Cloud basieren, auf einem lokalen Server gesichert werden sollten.

Egal an welchem Standort die Daten gesichert werden – in vielen Unternehmen und auch bei Privatpersonen gehen in manchen Fällen Daten verloren, oder der Datenträger weist Schäden auf, die einen Datenabruf unmöglich machen. Dies ist beispielsweise oft der Fall, wenn Daten über einen USB-Stick eingespielt werden sollen und der Stick vom Laptop oder PC nicht erkannt wird. Sind wichtige Daten auf einem Datenträger vorhanden und diese lassen sich nicht mehr abrufen, so gilt es Ruhe zu bewahren. Meistens kann das Problem nicht selber gelöst werden, aber bezüglich einer geplanten Datenrettung findet man im Internet Experten, die sich auf diese Arbeit spezialisiert haben. Besonders Unternehmen sollten darauf achten, dass der Anbieter die ISO 9001 für zertifiziertes Qualitätsmanagement vorweisen kann und erfolgsorientiert arbeitet. Gleichzeitig sollte der Anbieter dem Datenschutz und der Datenqualität verpflichtet sein und eine schnelle Datenrettung anbieten. Bei kostenfreien Lockangeboten sollte man hingegen vorsichtig agieren und zunächst genau nachfragen, welche Kosten im Anschluss auf einen zukommen können.

Was bietet ein Cloud-Backup?

Entscheidet man sich für die Datensicherung in der Cloud, so bietet dies den Vorteil, dass viele Cloud-Dienstleister eine Verfügbarkeit von über 99,9 % anbieten. Aber auch hier ist Vorsicht geboten – ein bekannter Dienstleister konnte bei einem Festplattenausfall den Verlust von über 1500 Snapshots verzeichnen. Diesbezüglich kann man erkennen, dass eine Cloud-Datensicherung nicht in allen Fällen für unbeschränkte Sicherheit steht. Ist die Sicherung in der Cloud geplant, so sollte man grundsätzlich einen Dienstleister wählen, dem man das vollste Vertrauen schenkt. Wichtig ist, dass eine Cloud-Lösung nicht in jedem Fall möglich ist, da gesetzliche Regelungen diese Speicherung ausschließen. Betrachtet man die Backup- und Recovery-Geschwindigkeit, so schneiden die Cloud-Dienstleister in der Regel schlechter ab, da sie langsamer als eine lokale Lösung agieren.

Das lokale Backup

Bei einem lokalen Backup gelten grundsätzlich nicht die Einschränkungen für die lokalen Speicher. Ein großer Vorteil ist, dass an dem Backup-Prozess keine weitere Partei beteiligt ist und man somit die Datensicherheit in der eigenen Hand behält. Bezüglich der gesetzlichen Regelungen muss man sich bei einem lokalen Backup auf den Systemadministrator verlassen. Die Einhaltung lässt sich aber somit besser kontrollieren und umsetzen, da Dienstleister aus diesem Prozess ausgeschlossen werden. Im Vergleich zu einer Cloud-Lösung, bei der meistens eine Abonnementgebühr und Kosten für technische Dienstleistungen entstehen, fallen bei einer lokalen Lösung Hardwarekosten und eine Lizenz für die Backup-Software an. Besonders weitere Datenspeicher, die Wartung und eine Speicheraufrüstung können hierbei die Finanzen stark belasten. Betrachtet man den Bereich der Backup- und Recovery-Geschwindigkeit, so schneidet eine lokale Lösung in den meisten Fällen besser ab, als eine Cloud-basierte-Lösung. Die Geschwindigkeit ist hierbei natürlich auch abhängig von der jeweiligen LAN-Verbindung des Unternehmens.

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