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E-Mail Newsletter: Kundenbindung in Zeiten der Krise

Schon vor der Corona-Krise waren E-Mail Newsletter wichtige Bausteine im Online Marketing von Unternehmen. Jetzt gewinnen sie noch einmal zusätzlich an Bedeutung. Richtig eingesetzt stärken sie die Kundenbindung und bieten Vorteile, die kaum eine andere Kommunikationsform aufweist.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

E-Mail-Kommunikation gewinnt immer mehr an Bedeutung

Die United Internet Media-Studie "E-Mail für Dich 2.0" hat es im letzten Jahr noch einmal bestätigt: Die E-Mail steht in der privaten Online-Kommunikation ganz vorne und wird immer häufiger genutzt. Für jede/n Zweite/n der Befragten ist "E-Mail lesen oder schreiben eines der ersten Dinge am Tag, was ich im Internet mache". In der Corona-Krise können Outlook Serienmails noch stärker zum Instrument der Kundenbindung werden, insbesondere wenn sie mit einem Online-Shop verlinkt werden können. Aber auch für den stationären Einzelhändler ohne Online-Shop bietet er immense Vorteile. Vielen Konsumenten ist der Shopping-Bummel verleidet durch das Ansteckungsrisiko, die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz und die ständigen Mahnung auf Abstand zu achten. Interessante Angebote per E-Mail-Newsletter können Kunden aber durchaus veranlassen, einen Anbieter gezielt aufzusuchen oder dessen Produkte noch stärker zu nutzen.

Gezielte Kundenansprache ohne Streuverluste

Im Gegensatz zu E-Mailings, die unregelmäßig zu aktuellen Produktangeboten versandt werden und eine werbliche Aufmachung ausweisen, werden Newsletter regelmäßig - wöchentlich, monatlich oder quartalsweise - in einem einheitlichen Layout versandt. Liegt das Einverständnis der Kunden vor, kann das Unternehmen mit den Newslettern eine kostengünstige Werbeform einsetzen, die wenig Streuverluste ausweist. Die Kunden können individuell und personalisiert angesprochen werden. Verlinkungen mit einem Online-Shop und anderen Webseiten des Unternehmens bieten sich an. Eine Erfolgskontrolle der Newsletter wird ermöglicht durch die Messungen von Öffnungs-, Klick- und Response-Raten. Aus diesen Kennzahlen erhält das Unternehmen wertvolle Hinweise, um sein Newsletter-Marketing grafisch und inhaltlich zu optimieren und an die Kundenbedürfnisse anzupassen.

E-Mail Newsletter in der Corona-Krise nutzen

Newsletter müssen den Kunden einen inhaltlichen Mehrwert bieten, damit ihr Interesse dauerhaft erhalten bleibt. Das können Tipps und Ratschläge zum Gebrauch der Produkte, Hinweise auf Serviceleistungen oder allgemeine Infos des Unternehmens sein, die sich mit Angeboten, Rabattaktionen oder Gewinnspielen verknüpfen lassen. In der Corona-Krise bieten sich viele Möglichkeiten an: Angebote wie "Jetzt kaufen - später bezahlen", verlängerte Rückgabe-/Umtauschfristen oder der Verkauf von Gutscheinen für die Nach-Krisenzeit, Einladungen zu Online-Events, Tipps zur Krisenbewältigung mit Firmenprodukten oder Weihnachtsgrüße mit einem kleinen Präsent. Auch für Cross-Selling-Aktionen werden Newsletter eingesetzt. So können zum Beispiel den Käufern von Druckern passende Toner-Sets angeboten werden. Nutzern von Notebooks können passende Taschen oder Software empfohlen werden. Durch Umfragen per Newsletter können die Kundenbedürfnisse in der Krise herausgearbeitet werden. All diese Maßnahmen leisten ihren Beitrag, die Kundenbindung durch die Krise hindurch zu erhalten und zu stärken.

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