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Link nicht antippen

Gefälschte Spotify-SMS kursieren

Wien/Berlin (dpa/tmn) - 

Mit einer Zahlung stimmt etwas nicht? Das hört niemand gern und es bringt die meisten dazu, gleich tätig zu werden. Was im Prinzip gut ist, kann aber Kriminellen in die Karten spielen.

Von dpa

Aufgepasst: Spotify-Kundinnen und -Kunden sollten bei SMS, die angeblich von dem Musikstreamingdienst kommen, misstrauisch sein. Foto: Laura Ludwig/dpa-tmn

Derzeit werden viele gefälschte Spotify-Kurznachrichten versendet. Mit der falschen Behauptung, dass es ein Zahlungsproblem gebe, wollen Betrüger die Kunden des Musikstreamingdienstes dazu bringen, Log-in-Daten und Zahlungsinformationen preiszugeben. Davor warnt das Verbraucherschutzportal «Watchlist Internet».

Man sollte nicht auf den Link in der Phishing-SMS tippen, sondern diese am besten gleich löschen. Denn wer den Link aufruft, landet auf einer gefälschten Spotify-Log-in-Seite, die der echten sehr ähnlich sieht.

Passwort ändern, Bank informieren

Wer den Fehler gemacht hat, dort den Benutzernamen und das Passwort für Spotify sowie Zahlungsinformationen einzutippen, sollte gleich handeln. Zum einen gilt es, das Spotify-Passwort zu ändern, raten die Expertinnen und Experten. Zum anderen sollte man die jeweilige Bank informieren.

Ist ein Zugriff auf den eigenen Spotify-Account schon nicht mehr möglich, erklärt der Musikstreamingdienst das weitere Vorgehen auf seinen Support-Seiten.

Bei Log-in-Seite auf Adresse achten

Der Schwindel mit den SMS mag auf den ersten Blick echt wirken. Wer genauer hinschaut, dem fällt im Link aber wahrscheinlich auch die falsche Adresse der angeblichen Log-in-Seite des Dienstes auf. Die richtige Adresse, um auf den Spotify-Account zuzugreifen lautet «accounts.spotify.com/de/login?».

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