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Transaktionen per Smartphone

Mobilecoin im Messenger: Signal-Zahlungen mit Kryptowährung

Berlin (dpa/tmn)

Bei Kryptowährungen geht es oft hoch her. Negativ fallen aber Energiehunger und Nachverfolgbarkeit der auf Blockchains basierten, großen Währungen auf. Eine Alternative dazu setzt nun Signal ein.

Von dpa

Neu im Messenger Signal sind In-App-Zahlungen mit der digitalen Datenschutz-Währung Mobilecoin. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Nutzerinnen und Nutzer des Messengers Signal können in der App neuerdings Mobilecoin (MOB) empfangen und senden. Die digitale Währung ist wie der Kryptomessenger auf Datenschutz ausgerichtet. In allen Signal-Installationen dürfte zuletzt nach und nach die entsprechende In-App-Zahlungsfunktion aufgetaucht sein.

Die Funktion findet sich in den Einstellungen unter «Zahlungen» und ist noch mit «Beta» gekennzeichnet, also als ein noch nicht ganz fertig entwickeltes Feature, das aber schon genutzt werden kann.

Wallet mit Signal-Konto verknüpfen

Um es aktivieren zu können, muss man MOB bei einer Handelsplattform gekauft und in eine Wallet, eine Art Konto für Kryptowährungen, transferiert haben. Die Wallet wird mit dem Signal-Konto verknüpft.

Zahlungen lassen sich in den Einstellungen unter «Zahlungen/Zahlung senden» anstoßen oder direkt im Chat. Dort muss man das Anhang-Symbol (Plus-Zeichen) antippen und dann «Bezahlen» wählen.

Anonym und grüner

Während sich bei digitalen Blockchain-Währungen wie Bitcoin oder Ethereum Zahlungen nachverfolgen lassen, sollen Transaktionen von Mobilecoin vertraulich sein: Sender, Empfänger, transferierter Betrag und Nachricht sind auch Signal nach eigenen Angaben alle unbekannt.

Außerdem will Mobilecoin höhere Transaktionsgeschwindigkeiten als Blockchain-Währungen erreichen und hat vor allem den Anspruch, deutlich energiesparender betrieben werden zu können.

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