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Studie

Pandemie macht Onlineshopping häuslicher

Köln/Dortmund (dpa/tmn)

Kleidung, Computer oder Elektronik sind Klassiker beim Einkaufen im Netz. Doch auch dort hinterlässt Corona Spuren, zeigt eine Studie: Mehr Waren des täglichen Bedarfs landen im virtuellen Warenkorb.

Von dpa

Im Netz bestellt, an die Haustür geliefert: Unter anderem Lebensmittel und Haushaltswaren haben in der Gunst der Onlineshopper seit Pandemiebeginn deutlich zugelegt. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Die Corona-Pandemie beeinflusst deutlich die Art der Waren, die Kundinnen und Kunden online einkaufen. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschers «Heute und Morgen» im Auftrag des IT-Dienstleisters Adesso hervor.

So seien die Online-Lebensmittelkäufe der Befragten im Vergleich zur Zeit vor Corona um 46 Prozent angestiegen. Bei den Kategorien Drogerie-, Kosmetik- und Hygiene-Artikeln sowie Haushalts-, Garten- und Baumarkt-Waren liege der Zuwachs bei jeweils 39 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) gab auch an, innerhalb der letzten drei Monaten bei Haushalts-, Garten- und Baumarkt-Waren einen «Click & Collect»-Service genutzt zu haben, also die Möglichkeit, etwas online zu bestellen und dann im Geschäft abzuholen. Deutlich weniger (16 Prozent) haben Elektronik, Computer oder Handys per «Click & Collect» in diesem Zeitraum gekauft. Und nur jede oder jeder Zehnte (10 Prozent) gab an, so Bekleidung oder Schuhe erworben zu haben.

«Click & Collect» kommt gut an

Unterm Strich hat fast allen, die es genutzt haben, «Click & Collect» gefallen (96 Prozent): Sie waren wenigstens zufrieden (17 Prozent), aber noch häufiger sehr zufrieden (29 Prozent) oder vollkommen zufrieden (50 Prozent).

Und was ist das größtmögliche Onlineshopping-Ärgernis für Verbraucherinnen und Verbraucher? Laut Umfrage der Zwang, ein Kundenkonto anlegen zu müssen. Daran stören sich 38 Prozent der Befragten. Nicht viel weniger (35 Prozent) ärgern sich über umständliche Rückgaben, gefolgt von nicht klar ersichtlichen Lieferzeiten (31 Prozent).

An unvollständigen oder intransparenten Produktinformationen stoßen sich indes ebenso viele Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer wie an intransparenten Versandkosten (jeweils 26 Prozent).

An der bevölkerungsrepräsentativen Befragung nahmen 1000 in Deutschland lebende Menschen zwischen 18 und 69 Jahren teil, die online einkaufen.

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