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Von der Idee zum Produktkauf

Pinterest führt Shopping-Anzeigen auch in Deutschland ein

Auf Pinterest können Nutzer per Foto ihre Ideen teilen. Wer das kostenlose Angebot nutzt, muss dafür Werbung hinnehmen. Nun sollen Pins auch direkt zu Shopping-Seiten führen.

dpa

Auf der Ideenplattform Pinterest werden Pins eingeführt, mit denen Unternehmen ihre Produkte zum Kauf anbieten. Foto: Tobias Hase

Berlin (dpa) - Die Fotoplattform Pinterest gibt Unternehmen künftigauch in Deutschland die Möglichkeit, ihre Produkte zum Kaufanzubieten. Erste Partner für die Shopping-Anzeigen sind derVersandhändler Otto, der Uhren- und Taschenspezialist Fossil sowieder Inneneinrichtungs-Shop Home24, wie Pinterest mitteilte.

Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in derNutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchenund Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sieFotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf «Boards» zu bestimmtenThemen speichern. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbung ein -das sind hauptsächlich bezahlte Pins, die den Nutzern angezeigtwerden.

Pinterest gibt Firmen für die Shopping-Anzeigen die Möglichkeit,ihren gesamten Produktkatalog in bezahlte Pins umzuwandeln. Für einenKauf wird dann auf die Website des Unternehmens weitergeleitet.Zusätzlich zu den Shopping-Anzeigen können die Firmen ihre Produktein einem «Business-Profil» wie in einem Schaufenster präsentieren. Inden USA wurde zudem das neue Anzeigenformat «Shop the Look»eingeführt, bei dem mehrere Artikel in einem Pin verknüpft werdenkönnen.

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