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Ganz oder gemahlen?

So holt man das Beste aus Kardamom heraus

München (dpa/tmn)

Süße Speisen werden oft erst weihnachts-rund mit einer Prise Kardamom. Warum man ganze Kapseln dem Vorzug geben sollte, erklärt eine Ernährungsexpertin.

Von dpa

Sehen ein bisschen aus wie Pistazien: Grüne Kardamomkapseln werden am besten gemörsert. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Wer einen Hauch Kardamom in (Weihnachts-)Desserts, Glühwein oder Plätzchen liebt, sollte statt dem küchenfertig gemahlenen Kardamom besser ganze Kardamomkapseln verwenden, empfiehlt die Verbrauchzentrale Bayern. Denn sie sind noch aromatischer.

Das würzige Aroma liefern die kleinen braunen Samen im Inneren der Kapseln, erklärt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Je klebriger die Samen, desto frischer sind sie. Die mit dem Mörser gequetschten Kapseln lassen sich in den süßen Speisen mitkochen. Vor dem Servieren werden sie wieder entfernt. Wer nur die Samen verwenden möchte, kann diese leicht anrösten, mit einem Mörser zerstoßen und der Speise zugeben.

Kardamom ist mit Ingwer verwandt und als grüne, braune und weiße Kapsel erhältlich. Am gebräuchlichsten ist die grüne Variante mit ihrem blumig-würzigen Aroma. Beim weißen Kardamom handelt es sich um gebleichte grüne Kapseln. Sie können ebenso wie die grünen Kapseln verwendet werden. Brauner Kardamom hat eine herb-rauchige Note und ist eher für herzhafte Gerichte geeignet.

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