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Algen statt Tier

Vegetarische «Gelatine»: So verwenden Sie Agar-Agar richtig

München (dpa/tmn)

Bei Torten-Toppings, Gelees, Cremes oder Wackelpudding sorgt Gelatine für eine elastisch-glibberige Festigkeit. Die vegetarische Alternative dazu heißt Agar-Agar. Das müssen Sie dazu wissen.

Von dpa

Götterspeise mit Himbeer-Geschmack hat eine wackelige Konsistenz - die gelingt auch mit pflanzlichem Agar-Agar. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Während Gelatine aus tierischem Gewebe gewonnen wird, besteht Agar-Agar aus getrockneten Rot- oder Blaualgen. Anders als Gelatine muss die vegetarische Alternative einige Minuten kochen, nachdem man das Geliermittel in die Flüssigkeit eingerührt hat. Erst dann geliert die Masse, so die Verbraucherzentrale Bayern.

Die pflanzliche Alternative bindet meist deutlich stärker als Gelatine. Als Faustregel gilt: Ein Teelöffel, zu etwa zwei Drittel gefüllt, ersetzt ungefähr sechs Blatt Gelatine, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Allerdings: Wer Agar-Agar verwendet, sollte wissen, dass die Gelierkraft je nach Hersteller variieren kann. Daher ist es wichtig, genau auf die Verpackungsangaben zu achten. Auch saure, fettige Speisen können die Gelierfähigkeit abschwächen.

Im Zweifel hilft es, testweise eine Gelierprobe zu machen: Einfach etwas von der Masse auf einen Teller geben und kaltstellen. Geliert die Probe, wird auch der Rest fest. In der Regel beginnt die Masse richtig fest zu werden, wenn sie auf unter 35 Grad Celsius abkühlt.

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