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Noch die Ausnahme

Braut heiratet Braut, der Bräutigam den Bräutigam

Düsseldorf (dpa/lnw)

Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare sind in Deutschland seit Oktober 2017 möglich. In NRW sagtem im Jahr 2020 ungefähr drei Prozent gleichgeschlechtliche Partnerinnen und Partner Ja zueinander.

Von dpa

Zwei Eheringe liegen auf einer gemalten Regenbogenfahne . Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bei knapp drei Prozent aller im vorletzten Jahr in Nordrhein-Westfalen geschlossenen Ehen sagten gleichgeschlechtliche Partnerinnen und Partner Ja zueinander. Wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf berichtete, traf das auf 2258 von insgesamt 79.325 Paaren zu.

In 1227 Fällen habe es sich dabei um weibliche und in 1031 Fällen um männliche Paare gehandelt. 349 Mal seien eingetragene Lebenspartnerschaften im Jahr 2020 in eine Ehe umgewandelt worden.

Das Durchschmittsalter der Bräutigame lag demnach bei 44,1 Jahren, das der Bräute bei 41,5 Jahren. Auch bei gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen seien Männer bei ihrer Heirat mit durchschnittlich 38 Jahren etwas älter als Frauen (35,3 Jahre).

Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare und Umwandlungen eingetragener Lebenspartnerschaften sind in Deutschland seit Oktober 2017 möglich. Am 31. Mai wird in Deutschland zum zehnten Mal bei den «Diversity Days» Vielfalt gefeiert.

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