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Zaubertrick bei Kindern

Hilft Pusten bei kleinem Schmerz?

Bei kleinen Wehwehchen sind Kinder schon mal untröstlich. Wenn dazu auch Tränchen kullern, mag man die Zwerge nicht leiden sehen und versucht, den Schmerz einfach wegzupusten. Ist das eine gute Idee?

dpa

Das Kind hat sich den Kopf gestoßen. Was jetzt hilft: In den Arm nehmen und Pusten. Wenn es besser ist, bloß nicht fragen, ob das Aua noch da ist. Foto: Christin Klose

Hamburg (dpa/tmn) - Wenn Kinder ein kleines Aua haben, versuchen viele Eltern nicht zu starke Schmerzen einfach wegzupusten - das hat Oma schließlich schon so gemacht. Doch hilft Pusten wirklich? «Ja» lautet die Antwort auf diese Frage auf der Webseite eltern.de: Wer sich sicher und geborgen fühlt, empfinde Schmerzen längst nicht so stark wie jemand, der meint, einsam und ausgeliefert zu sein.

Außerdem sei man gerade bei Krankheitssymptomen empfänglich für etwas «Zauber»: Tabletten mit gleichem Inhalt wirkten je nach Farbe unterschiedlich, wirkstofffreie Placebos helfen sogar dann, wenn der Patient weiß, dass es sich um ein Placebo handelt. Da wirke es bei Kindern umso mehr, wenn die Mama oder der Papa sie in den Arm nimmt und kleine Wehwehchen wegpustet.

Auch Ablenkung sei ein wirksames Schmerzmittel: zusammen ein Buch angucken, etwas singen, kochen oder backen mache leichte Schmerzen schnell vergessen oder lindere sie zumindest. Die Experten empfehlen allerdings, möglichst nicht zu fragen, ob der Schmerz noch da ist, wenn es dem Kind offenbar besser geht - so komme er leichter zurück.

© dpa-infocom, dpa:210514-99-597997/2

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