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Sonderveröffentlichung

Hochzeit im Winter: So gelingt eine Winterhochzeit

Eine Hochzeit im Winter? Für viele Paare ist das vollkommen ausgeschlossen. Schließlich ist es viel zu kalt. Tatsächlich sind aber auch Hochzeiten im Winter etwas ganz Besonderes und bringen so einige Vorteile mit sich.

Von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Welche das sind und was bei einer Winterhochzeit zu beachten ist, sehen wir uns nun an.

Vorteil einer Winterhochzeit

Der große Vorteil einer Hochzeit im Winter ist ohne Zweifel, dass es deutlich einfacher ist, Termine zu vereinbaren und Dienstleister zu engagieren. In der Nebensaison finden stets deutlich weniger Hochzeiten statt als im Sommer in der Hauptsaison. Daher haben die Locations und Dienstleister üblicherweise noch viel terminlichen Spielraum. Dennoch sollten insbesondere Berghütten frühzeitig reserviert werden.

In der Regel sind auch die Preise einer Winterhochzeit etwas geringer als bei einer Hochzeit im Sommer und hinsichtlich der Gäste ist es oftmals wahrscheinlicher, dass alle den Termin wahrnehmen können. Im Sommer finden schließlich viele Hochzeiten und andere Veranstaltungen statt.

Was gibt es bei einer Winterhochzeit zu beachten?

Im Gegensatz zu einer Hochzeit im Sommer bei warmen Temperaturen ist natürlich einiges zu beachten.

  • Für Wärme sorgen

Da im Winter selbstverständlich in Innenräumen gefeiert wird, sollte es in den meisten Locations kuschelig warm sein. Andernfalls gibt es beispielsweise in Berghütten natürlich oft einen offenen Kamin, der eingeheizt werden kann und sollte, damit es alle warm haben. Für draußen besteht die Möglichkeit, Heizpilze, Fackeln oder Schwedenfeuer aufzustellen, um eine besondere Atmosphäre zu ermöglichen.

Für die ganz Verfrorenen sollten außerdem eine ausreichende Zahl an Decken bereitgelegt werden. Empfehlenswert ist jedoch, in den Einladungskarten Hochzeit auf die Temperaturen und somit auf die entsprechende Kleidung hinzuweisen, damit die Gäste vorbereitet sind.

  • Dekoration

Die Dekoration für eine Winterhochzeit sollte der Jahreszeit entsprechend gestaltet sein. Hierfür gibt es dutzende Möglichkeiten, die Räumlichkeiten und Tische zu gestalten. So können Zweige und Tannenzapfen aus der Natur verwendet werden oder es werden Nüsse, Winterfrüchte oder Zimtstangen verteilt. Denkbar wäre auch Kunstschnee.

Hinsichtlich der Farben eignen sich für den Winter beispielsweise Braun- oder Rottöne sowie Gold und Weiß. Zum Aufhängen, für die Tischdeko und als Symbol für die Hochzeit könnten Sterne oder Schneekristalle genutzt werden.

Winterliche Blumensträuße kann dann jeder Florist passend zur gewählten Dekoration zusammenstellen. Gleiches gilt für einen besonderen Brautstrauß.

  • Beleuchtung

In der dunklen Jahreszeit ist auch die Beleuchtung sehr wichtig, um eine Stimmung zu kreieren, in der sich alle Gäste wohl fühlen. Neben Feuerquellen sind hierfür zum Beispiel Lichterketten und dezente, gedimmte Lichtquellen geeignet. Auch Kerzen aller Art können aufgestellt werden, beispielsweise schicke Kerzenständer.

  • Glühwein und Co.

Zum Essen und Trinken bieten sich für eine Winterhochzeit vor allem Glühwein und heiße Schokolade sowie Bratäpfel und Bratwurst an. So lässt sich ein ganz eigener Weihnachtsmarkt gestalten, der sicherlich jedem im Gedächtnis bleibt. Warme Getränke sind auf jeden Fall besonders wichtig.

Kleidung bei einer Winterhochzeit

Wie kleidet man sich denn bei einer Hochzeit im Winter am besten? Ganz einfach – so wie bei einer Sommerhochzeit auch. Die Unterschiede liegen insbesondere beim Schuhwerk und bei den Accessoires bzw. der Jacken oder Mäntel, die jedoch sehr gut zu schicker Abendmode passen können. Damit es jeder warm hat, sollten demnach je nach Geschmack Jacken, Mäntel, Stolas, Schals oder Boleros über den Kleidern getragen werden. Darunter können beispielsweise Thermoleggings angezogen werden.

Bei den Schuhen gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten, schicke und gleichzeitig warme Schuhe zu tragen. Bei vielen Bräuten sieht man sie ohnehin nicht unter langen Kleidern. Als Accessoires kommen außerdem Handschuhe infrage.

Hinsichtlich der Haare und des Make-Ups gibt es gleichermaßen keinen Unterschied zu einer Hochzeit im Sommer. Lediglich der Haarschmuck kann winterlich ausfallen.

Besondere Hochzeitsbilder im Winter

Sofern das Wetter nicht allzu schlecht ist und falls sogar Schnee liegt, können im Winter ganz besondere Bilder geschossen werden. Es bieten sich beispielsweise Accessoires wie Schlitten, Mistelzweige, Farbbomben oder bunte Ballons an. Außerdem kann bewusst auf dicke Stiefel und warme Jacken zurückgegriffen werden, um die herrschende Atmosphäre über die Bilder zu transportieren. Herzen im Schnee oder den Schnee zu werfen, kommt oftmals ebenfalls gut auf Bildern.

Auch in den Räumen der Locations, beispielsweise vor dem offenen Kamin oder unter einem Kronleuchter können tolle Bilder geschossen werden.

Highlights einer Winterhochzeit - Beispiel

Viele Paare setzen bewusst auf eine Winterhochzeit, um beispielsweise Wanderungen mit Huskys zu buchen und so etwas außergewöhnliches zu erleben. Auch hier können tolle Bilder geschossen werden.

Fazit

Eine Winterhochzeit kann ebenso wie eine Sommerhochzeit etwas ganz Besonderes sein, sofern einige Hinweise beachtet und Tipps umgesetzt werden. Das größte Problem könnte die Kälte sein, die jedoch mit einigen Maßnahmen ebenfalls umgangen werden kann.

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