Familie

Kinderwunsch natürlich unterstützen – Aber wie?

Fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 ist inzwischen ungewollt kinderlos.[1] Doch nicht jeder möchte gleich mit Medizin und Technik nachhelfen, wenn sich der ersehnte Nachwuchs nicht einstellt. Daher suchen immer mehr Paare nach Möglichkeiten, die Fruchtbarkeit natürlich zu fördern.

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Foto: Colourbox

Natürlich schwanger werden – Tipps für die Ernährung

Was für die Gesundheit gut ist, kann auch die Fruchtbarkeit natürlich fördern. Deshalb ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig. Dabei gelten die klassischen Regeln wie fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, Vollkorn, fetter Seefisch, Eier, Milchprodukte und – wenig – unverarbeitetes Fleisch.

Diese Gemischtkost bringt wichtige Nährstoffe mit, die sowohl den Kinderwunsch natürlich unterstützen als auch dem Ungeborenen bei erfolgreicher Schwangerschaft eine optimale Basis zum Wachsen bieten.

Wichtig ist dabei besonders die Folsäure, die nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Gesundheit des Kindes fördert. Aber auch andere B-Vitamine und Vitamin D können eine Schwangerschaft begünstigen und eine optimale Versorgung zur Zellteilung und den Energiestoffwechsel unterstützen.

Ebenso bringt eine abwechslungsreiche Gemischtkost neben ausreichend Protein und der wertvollen Fettsäure DHA eine gute Portion Calcium, Eisen und Jod mit – Mineralstoffe und Spurenelemente, an denen öfter eine Unterversorgung herrscht.

Um die Fruchtbarkeit natürlich zu fördern gibt es darüber hinaus speziell formulierte Nahrungsergänzungsmittel wie consiva®. Sie enthalten in der Regel genau diese wichtigen Nährstoffe in der passenden Kombination, sodass nur ein Präparat notwendig ist. Hersteller empfehlen diese Nahrungsergänzungen schon ab Beginn des Kinderwunsches einzunehmen, um etwaige Defizite auszugleichen.

Fruchtbarkeit natürlich fördern durch Stressreduktion

Um natürlich schwanger zu werden, ist das Stressmanagement einer der wichtigsten Tipps. Stress gehört nämlich zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die Fruchtbarkeit. Gemeint ist dabei ausschließlich negativer Stress wie Druck auf der Arbeit, ein viel zu eng getakteter Alltag oder Ähnliches.

Ein wichtiger Stressfaktor ist vor allem für länger ungewollt kinderlose Paare ein Problem: Die Gedanken kreisen ständig darum, dass es jetzt doch endlich klappen muss. Doch genau das reduziert genau die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis.

Der Kinderwunsch lässt sich also auch davon ganz natürlich unterstützen, dass das Paar ihn einfach ein Stück weit loslässt. Vertrauen in den eigenen Körper hilft hier genauso gut wie, es sich einfach mal gut gehen zu lassen.

Rauchstopp kann die Furchtbarkeit natürlich fördern

Zigaretten können der Fruchtbarkeit schaden. Die reduzierte Fruchtbarkeit gilt aber nicht nur für die Frau, sondern betrifft auch Männer. Raucher haben weniger, immobilere und öfter im Erbgut beschädigte Spermien als Nichtraucher. Zudem kann der Zigarettenkonsum die Erektionsfähigkeit durch eine verschlechterte Durchblutung reduzieren.

Um die Fruchtbarkeit natürlich zu fördern, ist also ein Rauchstopp für beide Geschlechter sehr günstig. Dabei gilt: Je länger die letzte Zigarette her ist, umso größer sind die Chancen auf den ersehnten Nachwuchs.

Natürlich schwanger werden – Tipps zum BMI

Ein gesunder Body-Mass-Index (BMI) liegt zwischen 19 und 25. Wer nicht in dieser Spanne liegt, kann seinen Kinderwunsch natürlich unterstützen, indem er sein Gewicht entsprechend reguliert.

Das gilt aber nicht nur für Übergewicht. Auch ein Untergewicht kann eine Schwangerschaft verhindern. Oft pendelt sich mit dem Beachten einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung das Gewicht ein. Wer seine Fruchtbarkeit natürlich fördern will und das Zielgewicht durch eine reine Ernährungsumstellung nicht erreicht, kann die Nährstoff- und Kalorienaufnahme außerdem gezielt anpassen.

Natürlich schwanger werden – Tipps aus der Verhütung

Die Methoden der natürlichen Familienplanung werden in der Regel zur Verhütung von Nachwuchs angewendet. Sie können aber auch den Kinderwunsch ganz natürlich unterstützen. Diese Methoden sind nämlich dazu angelegt, die fruchtbaren Tage einer Frau zu ermitteln. So lässt sich der angenehme Teil der Familienplanung deutlich gezielter gestalten.

Der fruchtbarste Tag ist um den des Eisprungs herum. Als potenziell ebenfalls fruchtbare Tage gelten die davor und danach. Mit der natürlichen Familienplanung lässt sich dieses fruchtbare Zeitfenster gut ermitteln, denn es ist nicht bei jeder Frau gleich. Die Zykluslänge kann mit 25 bis 35 Tagen stark unterschiedlich sein. Außerdem schwankt sie bei 80 Prozent der Frauen von Monat zu Monat.[2]

Mit der Beobachtung der fruchtbaren Tage lässt sich also der Kinderwunsch natürlich unterstützen.

[1] Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Schwangerschaft und Kinderwunsch – Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit. URL: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/schwangerschaft-und-kinderwunsch/ungewollte-kinderlosigkeit (13.10. 2020).

[2] Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF): Weiblicher Zyklus – wann sind die fruchtbaren Tage? URL: https://www.frauenaerzte-im-netz.de/familienplanung-verhuetung/natuerliche-familienplanung/weiblicher-zyklus-wann-sind-die-fruchtbaren-tage/#c673 (13.10.2020).

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