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Einen Namen zu finden ist nicht schwer; einen guten Namen finden dagegen sehr

Schöne Mädchennamen - Wie man einen passenden Namen findet

Jeder Mensch, der ein Haustier hat, kennt das Problem mit der Namensfindung. Was einem als Kind mit dem Lieblingsspielzeug leicht fiel, wird unverhältnismäßig schwer, je älter wir werden. Die Ursache hierfür liegt auf der Hand. Je größer die eigene Lebenserfahrung, desto mehr Zusammenhänge erkennt man. Die möglichen Auswirkungen und Folgen einer Namensgebung werden einem zunehmend bewusster.

Aschendorff Medien

Foto: Aschendorff Medien

Das eigene Kind zu benennen, kann leicht zu einer unlösbaren Aufgabe entarten. Ein umwerfender Name muss schön klingen, wird die Persönlichkeit dem Nachwuchs prägen und beeinflussen, wie andere Menschen einem begegnen. Was dem Haustier egal war, ist für das Kind lebensweisend und dessen ist man sich allzu bewusst. Der Name muss dem Kind gefallen und nicht allein den Eltern. An dem Punkt stößt man auf die erste Hürde. Wie benennt man eine wunderbare kleine Persönlichkeit, die man noch nicht kennengelernt hat? Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen. Die Benennung des Kindes ist immer eine langwierige und schwierige Aufgabe. Der Artikel soll als Denkanstoß dienen und den Weg zur Namensfindung ebnen.

Langer Name, kurzer Name und darf es exotisch sein?

Im Laufe der Zeit sind Vornamen länger geworden. Vor 50 Jahren war nur einer von hundert Mädchennamen länger als dreisilbig. Heutzutage sind vielsilbige Vornamen zum Glück keine Seltenheit mehr, sodass Sie ihrem Kind damit gewiss kein Leid antun und es als Exoten brandmarken. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich von schönen Mädchennamen aus aller Welt inspirieren. Ehemals als kulturfremd angesehene Vornamen sind in Zeiten der Globalisierung keine Seltenheit und stellen kein Problem dar. Behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass ein wirklich ausgefallener Name am besten mit einem herkömmlichen Vornamen kombiniert werden sollte. Das birgt die Gewissheit, dass Ihr Kind sich den Rufnamen später selbst aussuchen kann. Die Wahl zu haben, kann der erste Schritt in die Richtung zur Persönlichkeitsentwicklung sein.

Als Teenager gefällt es einem, wenn man sich mit einem ausgefallenen Namen von allen anderen abheben kann. Man fühlt sich automatisch wie jemand, der einzigartig ist. Im späteren Leben kann das, was man im Jugendalter an seinem ausgefallenen Namen geschätzt hat, ins Gegenteil verkehren und als unpraktisch empfunden werden. Vielleicht ist man es satt den Namen ständig buchstabieren und die Betonung erklären zu müssen. Kürzt man im späteren Leben den zweiten und dritten Vornamen mit deren Initialen ab, entstehen daraus einige Vorteile. Gemäß einer wissenschaftlichen Studie der Universität Southampton wirkt eine Person, die ihre Initialen aktiv nutzt, intellektueller und deutlich kompetenter.

Mehrere Vornamen zu vergeben lässt auch den Eltern einen gewissen Spielraum, falls sie sich nicht entscheiden oder einigen können.

Vorteile und Nachteile bestimmter Namenstypen

Mehrsilbige Namen haben die Eigenschaft, dass sie edel und respekteinflößend klingen. Vor allem Mädchen und Frauen können von dem Effekt profitieren. Mehrsilbige Namen lassen sich mühelos zu Spitznamen verkürzen, was einen großen Vorteil mit sich bringt. Das Kind kann mit seinem Namen mitwachsen, ohne ihm entwachsen zu müssen. Mit einsilbigen Namen ist es unmöglich sie weiter zu kürzen und es ist schwer, einen passenden Kosenamen abzuleiten ohne den ursprünglichen Namen zu verlängern (zum Beispiel Coraline / Cora / Cory).

Kurze und einsilbige Namen haben ihre eigenen Stärken. Sie sind leicht zu behalten und werden folglich als zugänglicher, freundlicher und nicht einschüchternd empfunden. Ähnlich verhält es sich mit gewöhnlichen und leicht zu betonenden Namen, wie Lisa und Tina. Das mag ungewöhnlich erscheinen, da einige Menschen solche Namen als alltäglich und langweilig betrachten. Allerdings haben Sozialpsychologen der Universität Melbourne herausgefunden, dass genau diese Alltäglichkeit den Tims und Tinas dieser Welt zugutekommt. Die Wissenschaftler haben entdeckt, dass ein Name, der leicht zu verstehen ist, schnell positiv bewertet wird. Die positive, wenngleich unbewusste Bewertung des Namens färbt natürlich auf den Namensträger ab. Infolgedessen kann sich ein kurzer, einprägsamer Name sogar vorteilhaft auf das Privat- und spätere Berufsleben auswirken.

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