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Sonderveröffentlichung

Die größten Fehler beim Immobilienkauf – das sollte lieber nicht passieren

In Deutschland gibt es trotzt der sehr hohen Preise nur wenige Menschen, die kein Interesse an Immobilien haben. Viele können sich vorstellen, in ein Haus oder zumindest eine Wohnung zu investieren. Das ist nachvollziehbar, denn Immobilien haben nun mal ihren Reiz. Sie können als Eigenheim genutzt, an andere Personen vermietet oder gewinnbringend verkauft werden. Allerdings sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Investitionen in Immobilien nicht immer eine gute Entscheidung sind. Das gilt insbesondere dann, wenn unnötige Fehler begangen werden. Schauen wir uns also an, was besser nicht passieren sollte.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Finanzierung mit unzureichendem Eigenkapital

Theoretisch ist es möglich, mit wenig Eigenkapital eine Immobilie zu kaufen. Nicht selten führt das dazu, dass eine Immobilie mit unzureichenden Geldmitteln finanziert wird. Das muss nicht zwangsweise schlecht sein, aber in den meisten Fällen führt es dazu, dass die Konditionen bei der Finanzierung eher suboptimal sind. Wer unzureichendes Eigenkapital mitbringt, sollte beispielsweise nicht erwarten, dass Banken gute Zinsen anbieten. Im Endeffekt zahlt man also mehr, als eigentlich notwendig gewesen wäre. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine von zahlreichen Grundlagen der Immobilienfinanzierung. Diesbezüglich gibt es noch weitere Fallstricke.

Kein Vergleich von Finanzierungsanbietern und -konzepten

Zahlreichen Deutschen bereitet die hohe Inflation Sorgen und auch das Risiko von steigenden Zinsen führt bei vielen zu Kopfzerbrechen. Trotzdem scheint das nichts daran zu ändern, dass sich ein beträchtlicher Anteil nach wie vor für den erstbesten Finanzierungsanbieter entscheidet. Das ist oft ein Fehler, da es sich um hohe Summen handelt und bereits geringe Unterschiede – zum Beispiel im Hinblick auf die Zinsen – einen gewaltigen Unterschied machen können. Aus diesem Grund sollten die Konditionen der verschiedenen Finanzierungsanbieter immer verglichen werden. Zudem sollte einem bewusst sein, dass es mehrere Finanzierungskonzepte gibt. Welches das beste ist, hängt von der individuellen Situation ab.

Abweichung von den persönlichen Präferenzen

Natürlich ist der Preis ein wichtiges Kriterium beim Immobilienkauf. Er sollte uns jedoch nicht dazu verleiten, zu stark von unseren persönlichen Präferenzen abzuweichen. Wenn wir beispielsweise klare Vorstellungen über die Lage haben, sollte ein niedriger Preis nicht dazu führen, dass wir uns für eine Immobilie entscheiden, die uns diesbezüglich nicht überzeugen kann.

Vernachlässigung der Energiesituation

Das Thema Umweltschutz wird immer wichtiger. Das ist auch gut so, denn der Klimawandel stellt nun mal eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Die Energiesituation einer Immobilie sollte daher auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Zumal eine solche auch für potenzielle Käufer und Mieter von großer Bedeutung ist. Wer diesbezüglich Zweifel hat, sollte am besten eine Energieberatung in Anspruch nehmen. Durch eine solche lassen sich offene Fragen bezüglich der Energiesituation klären.

Zu wenig Zeit für die Planung

Gerade beim Kauf einer Immobilie sollten wir uns auf keinen Fall unter Druck setzen lassen. Es handelt sich schließlich um eine Investition, die mit hohen Kosten verbunden ist. Wer den Kauf einer Immobilie in Erwägung zieht, sollte sich daher immer ausreichend Zeit für die Planung nehmen. Mehrere Monate oder gar Jahre sind vollkommen in Ordnung. Hauptsache das Ergebnis stimmt.

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