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Sonderveröffentlichung

Leitzins steigt, Inflation steigt, Aktien im Freifall - So entkommen Sie der Inflation

Die Geburtenjahrgänge vor der Jahrtausendwende genossen noch den Weltspartag. Dann wendete sich langsam das Blatt und die Zinsen für Sparguthaben sanken zunehmend. Es lohnte sich nicht mehr, Geld auf der Bank zu parken, weswegen es einen Boom beim Betongold und anderen Investments gab.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Renaissance des Sparens dank Leitzinserhöhung

Die Zinswende 2022 läutet nun einen neuen Beginn der Ära des Sparens ein. Jetzt gibt es bei einigen Banken wieder Zinsen, die eine Zahl höher als Null vor dem Komma tragen. Um hiervon zu profitieren, ist ein Festgeldvergleich unterschiedlicher Institute unerlässlich.

Abdämpfen der Inflation durch smartes Sparen

Die Inflation ist im Jahr 2022 historisch hoch. Sie bewegt sich im November 2022 um die 10 %. Parallel dazu stiegen die Verbraucherpreise im Segment Energie um mehr als 40 % und die Nahrungsmittelkosten im Durchschnitt um 18,7 %. Einige häufig konsumierte Lebensmittel verzeichneten eine Verteuerung von über 100 %. Deswegen bleibt immer weniger Haushalten Geld zum Sparen. Große Investitionen sind gar nicht mehr möglich – auch in Anbetracht der Preisexplosion bei den Zinssätzen für ein Immobiliendarlehen. Um die hohen Zinsen für einen Dispokredit zu vermeiden, ist es ratsam, zumindest zwei bis drei Monatsgehälter anzusparen. Damit diese nicht zu stark von der Inflation betroffen sind, hilft eine Anlage in einem Festgeldkonto. Aufgrund der Nullzinspolitik der Banken ist dieses – ähnlich wie das Tagesgeld – in Vergessenheit geraten. Die neuen Entwicklungen bescheren ihm jedoch eine Renaissance.

Aktuell hohe Zinsdynamik auf dem Geldanlagemarkt

Die EZB erhöhte in diesem Jahr bereits dreimal den Leitzins. Weitere Erhöhungen sind wahrscheinlich, weswegen die Zinsen auf Festgeldkonten ansteigen. Einige Banken sind diesbezüglich noch verhalten, aber dieser Trend ist unübersehbar. Die positive Zinsentwicklung für Sparer steht in den Startlöchern. Experten gehen (Stand Anfang November 2022) davon aus, dass einige Finanzinstitute schon bald Festgeldzinsen für mehr als drei Prozent anbieten werden. Wie bereits erwähnt, lässt sich damit die hohe Inflation nicht zu 100 % ausgleichen, aber sie lässt sich ein wenig abfedern, ohne viel Geld zu investieren oder an Liquidität längerfristig zu verlieren.

Die neue Attraktivität des Festgelds

Wie der Weltspartag schien auch das Festgeld über viele Jahre hinweg, aus der Zeit gefallen zu sein. Es lohnte sich nicht mehr. Da sich dies durch die aktuelle Zinspolitik ändert, ist es hilfreich, sich damit näher auseinanderzusetzen. Wie der Name „Festgeld“ bereits andeutet, handelt es sich dabei um eine fixe Geldanlage inklusive Einlagensicherung. Im Gegensatz zum Tagesgeld hat der Bankkunde allerdings erst nach einer vorab vereinbarten Laufzeit wieder freien Zugriff auf sein Erspartes. Für diese Laufzeit erhält der Sparer einen gleichbleibenden Festgeldzinssatz.
Sehr gut eignet sich das Festgeld, welches ebenfalls als Termingeld bezeichnet wird, für alle Sparer, die für einen überschaubaren Zeitraum auf ihr Erspartes verzichten können. Wer beispielsweise eine größere Anschaffung erst in einigen Monaten oder Jahren plant, kann in der Zwischenzeit auf dem Festgeldkonto attraktive Zinsen erreichen. Läuft die Festgeldanlage über mehrere Jahre hinweg, profitiert der Bankkunde von dem Zinseszinseffekt. Der Zinssatz für das Festgeld unterscheidet sich von Bank zu Bank. Es ist daher unerlässlich, unterschiedliche Finanzinstitute objektiv miteinander zu vergleichen.

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