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Finanzen

Müssen Mieter während der Coronakrise weiterhin bezahlen?

Zurzeit erhalten viele Menschen deutlich weniger Lohn, da die Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben. In einem solchen Fall erhält ein Arbeitnehmer in etwa nur 50 bis 70 Prozent seines Lohnes — in Ausnahmefällen aber sogar mehr. Diese Tatsache bringt viele Mieter in eine Bredouille, denn die Miete kann nicht mehr fristgerecht bezahlt werden.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Hierauf hat auch die Bundesregierung reagiert, denn bei Rückständen in der Mietzahlung genießen die Mieter nun einen bestimmten Kündigungsschutz. Großkonzerne wie H&M oder Adidas haben angekündigt überhaupt keine Mietzahlungen zu tätigen, diese Methode ist aber nicht zulässig.

Mieten müssen nachbezahlt werden

Die Mieten, welche nun während der Coronakrise nicht bezahlt werden können, müssen zu einem späteren Zeitpunkt nachbezahlt werden. Der Gesetzgeber gibt hierfür eine Frist bis Ende Juni 2022. Zudem können Vermieter sogar Verzugszinsen verlangen, wie der Münchner Haus- und Grundbesitzerverein in einem Beitrag mitgeteilt hat.

Schon gar nicht sollten Mieten direkt ausgesetzt werden, denn es sollte stets das Gespräch mit dem Vermieter gesucht werden. Beide Parteien haben so die Möglichkeit, eine faire und zügige Lösung zu finden.

 Kündigung beinahe unmöglich

Im westfälischen Raum kommt es ebenfalls zu Mietstops, hierunter leiden private und institutionelle Vermieter, denn die Raten zur Abzahlung an die Bank können unter Umständen nicht geleistet werden. Die Wohnungsnot wollten sich nun Vermieter zunutze machen und Mieter kündigen, die jetzt nicht bezahlen können.

Jetzt gibt es allerdings ein neues Gesetz, welches hiervor bewahrt. Zwischen April und Juni 2020 wird es coronabedingt nicht möglich sein, überhaupt jemanden zu kündigen, welcher derzeit keine Mietzahlungen vornehmen kann. Die Verpflichtung, diese Zahlungen zu tätigen, bleiben weiterhin aber bestehen.

Wohnungen und Häuser finden während Corona

Wer sich nun nach neuen Wohnungen und Häuser umschauen möchte, für den könnte es schwieriger werden. Makler haben zwar ihre Arbeiten nicht gänzlich eingestellt, aber es kommt zu gewissen Einschränkungen. Der Mindestabstand von 1,5 Meter muss zum Beispiel eingehalten werden, was die Arbeit gegebenenfalls erschweren könnte. Andere Makler im Raum Hannover und Umgebung bemühen sich aber bemühen sich darum, dass dennoch eine entsprechende Atmosphäre gewahrt bleibt.

Entsprechende Plattformen für Objekte im westfälischen Raum stehen weiterhin zur Verfügung. Bei einem Umzug gilt aber darauf zu achten, dass dieser nur in kleinen Gruppen stattfindet und die Adressdaten aller Helfer aufbewahrt bleiben und mögliche Nachverfolgungen einfacher zu gestalten, wenn ein Helfer im Nachhinein positiv getestet wird. Am einfachsten ist es, wenn ein Vollservice-Umzug bei einer Umzugsfirma gebucht wird.

Besichtigungstermine mit Makler

Vor allem Makler aus Banken versuchen sich an neuen 3D-Ansichten für die Objekte, damit einige Besichtigungen doch nicht stattfinden müssen. Sofern aber noch eine Besichtigung ansteht, dann darf die ganze Familie aber kein Teil davon sein. Gewünscht ist mindestens nur eine Person. Da Rücksichtnahme aufeinander wichtig ist, ist außerdem eine Mund-Nasen-Maske empfehlenswert.

In belasteten Orten wie zum Beispiel im Landkreis Steinfurt können aber unter Umständen keine Besichtigungen erfolgen, da der Kreis mittlerweile fast 1.000 nachgewiesene Infektionen umfasst.

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