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Sonderveröffentlichung

Bauchfett – So gefährlich ist die Speckschürze wirklich

Die Fernsehwerbung, Magazine und Bücherregale sind gefüllt mit dem einen Thema: Das Abnehmen. Denn eine Vielzahl der deutschen Bevölkerung ist unzufrieden mit dem eigenen Gewicht. Crash-Diäten, Low Carb, Kohlsuppen-Diät und Diätpillen sind in aller Munde und versprechen in nur kurzer Zeit umfangreiche Erfolge. Tatsächlich sind die Errungenschaften oftmals nur von kurzer Dauer und das Bauchfett in Form eines Fettrings ziert schnell wieder die Körpermitte.

Aschendorff Medien

Foto: Pixabay

Diesen Speck nehmen viele Menschen achselzuckend hin und Bewegungen wie das Body-Positivity-Movement preisen sogar das besorgniserregende Übergewicht. Bauchfett sollte allerdings unter keinen Umständen verharmlost werden. Es stellt eine Bedrohung des körperlichen Allgemeinzustands dar und kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Im folgenden Artikel legen wir die Risiken des Rettungsringes dar und zeigen auf, mit welchen Maßnahmen das Fett nach und nach verbannt werden kann.

Übergewicht ist weitverbreitet

Übergewicht ist eine weitverbreitete Krankheit. In der internationalen Rangliste gilt die USA als der absolute Spitzenreiter. Im Land der unendlichen Möglichkeiten leiden 38,2 Prozent der Bevölkerung an Adipositas. In Deutschland ist die Zahl glücklicherweise etwas tiefer: 24 Prozent der Staatsbürger können als stark übergewichtig bezeichnet werden. Darüber hinaus liegt das Gewicht bei mehr als der Hälfte der deutschen Frauen und bei zwei Dritteln der Männer oberhalb der Norm.

So kommt Bauchfett zustande

Die Ursachen von Bauchfett sind allseits bekannt. Oftmals wird über den Hunger gegessen und somit mehr Kalorien aufgenommen, als der Körper verbraucht. Da die heutige Gesellschaft den Großteil ihrer Zeit auf der Couch, am Schreibtisch oder im Bett verbringt, kann die Masse ankonsumierten Kalorien unmöglich abgebaut werden.

Das unstillbare Verlangen nach Nahrung kann allerdings auch auf eine hormonelle Disbalance zurückgeführt werden. Wissenschaftler fanden heraus, dass eine Leptinresistenz Ursache für das Übergewicht sein kann. Leptin ist ein Hormon, dass ein Sättigungssignal an das Gehirn aussendet. Bleibt dies aus, wird Essen unkontrolliert verzehrt. Nur selten steckt eine genetische Veranlagung hinter dem Problem.

Bauchfett als Gesundheitsrisiko

Der Begriff “viszerales Fett” steht für den Speckmantel am Bauch. Eine gewisse Menge an Fett ist nicht beachtlich, da Organe somit vor Schäden und Verletzungen geschützt werden können. Ist das Fett allerdings eindeutig sichtbar, sollten die Alarmsirenen losgehen. Dies bedeutet nämlich, dass sich die Homöostase im Ungleichgewicht befindet und Hormone in Massen ausgeschüttet werden.

Weiterhin steigt die Wahrscheinlichkeit Opfer von Zivilisationskrankheiten zu werden. Dazu zählen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfälle
  • Diabetes
  • Herzinfakt
  • Thrombosen

So geht man effektiv gegen Bauchfett vor

Ob man sich im bedenklichen Bereich befindet, kann man mit einfachen Mitteln feststellen. Mithilfe eines Meterbands kann der Bauchumfang knapp oberhalb des Bauchnabels ausgemessen werden. Beträgt dieser bei Männern mehr als 94 cm und bei Frauen mehr als 80 cm, sollte man seinen Lebensstil umgehend ändern. Es empfiehlt sich, auf Tina Halders Tipps zum Abnehmen zu zählen. Die Tirolerin teilt auf ihrem Blog, YouTube Channel und in ihrem Motivier dich! Guide ihre Expertise und hilft bei der Gewichtsreduktion.

Ausgewogene Ernährung als Basis

Bauchfett konnte sich bei so vielen Menschen ansammeln, da die meisten nicht gelernt haben, auf ihren Körper zu hören. Denn unser menschlicher Organismus gibt uns eindeutige Hinweise, was er benötigt. Ein Verlangen nach Süßem weist beispielsweise auf einen niedrigen Blutzuckerspiegel hin und Bauchschmerzen können auf einen zu großen Nahrungskonsum hinweisen.

Es wird empfohlen, die Signale des eigenen Körpers genau zu deuten. Weiterhin sollten reichlich pflanzliche und tierische Proteine, frisches Gemüse und Obst sowie ungesättigte Fettsäuren verzehrt werden. Es kann auch Ausnahmen geben, doch diese sollten sich nicht zur Regel etablieren.

Sport für einen gesunden und fitten Körper

Es stimmt zwar, dass vor allem die Ernährung Einfluss auf das Körpergewicht nimmt, doch mit Sport kann der Abnehmprozess beschleunigt werden. Regelmäßige Bewegung und kleine Trainingseinheiten verbrennen schnell Kalorien und straffen das Gewebe. Dabei ist es wichtig, eine Sportart zu finden, die Freude bringt und hilft, dass man ständig am Ball bleibt.

Eine gute Lebensweise

Letztlich spielen die Gewohnheiten ebenfalls eine große Rolle, um das Wunschgewicht zu erreichen. Ausreichend Schlaf, Verzicht auf übermäßig viel Zucker und Alkohol und das Vermeiden von Stress sind eine Wohltat für Körper und Geist.

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