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Anzeichen bei Kindern

RSV-Infektion: Welche Alarmzeichen sollten Eltern kennen?

Köln

Derzeit stecken sich viele Kinder mit dem RS-Virus an. Die Atemwegsinfektion kann als milde Erkältung verlaufen, aber auch im Krankenhaus enden. Welche Warnzeichen Eltern kennen sollten.

dpa/tmn

Babys kann eine Infektion mit dem RS-Virus stark zu schaffen machen. Foto: Uwe Anspach/dpa-tmn

Fast jedes Kind macht in den ersten zwei Jahren eine Infektion mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus durch, kurz: RSV. Darauf macht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aufmerksam.

Vor allem bei Säuglingen unter vier Monaten und Kindern mit chronischen Erkrankungen kann die Atemwegserkrankung so schwer verlaufen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden muss.

Laut dem BVKJ kann eine RSV-Infektion zu einer Bronchiolitis führen, einer Entzündung der kleinen Bronchien. Die Schleimhäute schwellen dann an, außerdem bildet sich Schleim, der dem Kind das Atmen schwer macht. Eine RSV-Infektion kann auch zu einer Lungenentzündung führen.

Welche Alarmzeichen sollten Eltern kennen?

„Wenn ein kleines Kind offensichtlich Schwierigkeiten beim Atmen hat, schnell atmet und insbesondere beim Ausatmen giemende Atemgeräusche hat, sind das Alarmsignale“, sagt der Kinderarzt Ulrich Fegeler vom BVKJ. Giemen heißt: Beim Atmen zeigt sich ein pfeifendes, knisterndes oder zischendes Geräusch.

Neben Fieber und Husten ist laut dem Kinderarzt ein weiteres Anzeichen, wenn das Kind müder wirkt, als man es sonst kennt. Auch Probleme beim Füttern sollten Eltern ernstnehmen. So kann es laut Robert Koch-Institut sein, dass das Kind Nahrung oder Trinken verweigert oder erbricht.

All diese Anzeichen sind Anlass genug, sie vom Kinderarzt oder der Kinderärztin oder gegebenenfalls auch in der Notfallambulanz abklären zu lassen, so der BVKJ.

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