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Diagnose Unfruchtbarkeit – Was kann man jetzt tun?

Kinder sind die Zukunft. Sie halten unsere Spezies am Leben und zaubern zugleich den Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht. So ziemlich jedes glückliche Paar sich irgendwann ein Kind. Schließlich ist die Planung der eigenen Familie ein ganz besonderes Moment im Leben eins jeden von uns.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

In Deutschland kamen im vergangenen Jahr rund 770.000 Babys zur Welt. Das ergibt eine Geburtenrate von 1,54 pro Frau. Doch was ist, wenn der Nachwuchs auf sich warten lässt? Welche Anzeichen deuten auf eine Unfruchtbarkeit hin und was kann man dann tun? – Diese Fragen klären wir in diesem Artikel auf.

Wie viele Frauen in Deutschland sind unfruchtbar?

Verschiedenen Quellen zufolge, betrifft die ungewollte Unfruchtbarkeit zwischen 10 und 15% der weiblichen Bevölkerung in Deutschland. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen entscheiden die Gesundheit und das Alter über die Gebärfähigkeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine junge Frau zwischen 20 und 24 Jahren unfruchtbar ist, liegt bei schlappen drei Prozent. Bei älteren Frauen zwischen 40 und 44 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine Unfruchtbarkeit jedoch auf erschreckende 32 Prozent.

Welche Symptome weisen auf eine Unfruchtbarkeit hin?

Frauen, die sich ihren Kinderwunsch noch nicht erfüllen konnten, treibt die Frage um, ob sie den auch von der Unfruchtbarkeit betroffen sind. Nun, eine 100-prozentige Antwort auf diese Frage kann nur ein Arzt geben. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die auf eine Unfruchtbarkeit hinweisen können. Dazu gehören:

  • Fehlgeburten
  • Schmerzen beim Sex
  • eine stark erhöhte Behaarung
  • chronische Schmerzen im Unterbauch
  • unerträgliche Schmerze während der Periode
  • schwache Regelblutungen und Zwischenblutungen

Welche Ursachen sorgen für eine kurzfristige Unfruchtbarkeit?

Eine Unfruchtbarkeit muss keinesfalls ein ganzes Leben lang anhalten. Manchmal scheitert der Kinderwunsch trotz bester Bemühungen an anderen Gründen. So können Übergewicht, Drogenkonsum, Alkohol und Nikotin sowie Stress die Gebärfähigkeit beeinträchtigten. Bei rund 40% aller unfruchtbaren Frauen liegt eine hormonelle Störung vor, die zu diesem Problem führt. Eine solche hat unmittelbare Auswirkungen auf die Produktion, Bereitstellung und Gesundheit der Eizellen. In seltenen Fällen kann auch das Immunsystem für eine Unfruchtbarkeit sorgen. Fachleute bezeichnen dies als immunologische Sterilität. Bei dieser produziert der Körper Antikörper, die entweder die körpereigenen Eizellen oder die männlichen Spermien bekämpfen.

Letze Hoffnung: In-Vitro-Fertilisation + Mikro-Injektion

Es gibt viele Gründe, weshalb es mit dem Kinderkriegen nicht funktioniert. Wer sich unsicher ist, sollte unbedingt mit einem Arzt über dieses Thema sprechen. Dieser kann durch die Erhebung einer Anamnese sowie einer körperlichen Untersuchung für Klarheit sorgen. Sollte auch dieser zu einem negativen Ergebnis kommen, muss der Kinderwunsch dann für immer begraben werden? – Die Antwort: Nein, muss er nicht! Die Forschung hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt und so ist es doch noch möglich, dass eine unfruchtbare Frau ein eigenes Kind bekommt. Die Methode, die große Chancen verspricht, nennt sich In-Vitro-Fertilisation.

Wer bietet so etwas an und wie geht das?

Bei einer IVF findet die Befruchtung der weiblichen Eizelle in einem Labor statt. Der Volksmund nennt diese Art der Reproduktion deshalb »künstliche Befruchtung«. Reproduktionsklinken wie InviMed entnehmen der Frau dafür einige Eizellen und bringen diese im Anschluss mit dem Samen des Mannes in Kontakt. Und sobald eine der Eizellen erfolgreich befruchtet wurde, wird sie wieder sanft in die Gebärmutter der Frau eingebettet. Läuft dabei alles glatt, ist das Kind in neuen Monaten da.

Die begehrteste Reproduktionsmaßnahme

Die In-Vitro-Fertilisation ist aktuell die am häufigsten eingesetzte Methode bei Unfruchtbarkeit. Zu empfehlen ist dieses Verfahren sowohl für unfruchtbare Frauen als auch Männer. Schließlich können auch zu unbewegliche Spermien der Grund sein, wenn der Nachwuchs ausbleibt. Die Erfolgschancen für eine Schwangerschaft durch die IVF-Methode liegen zwischen 25 und 45 Prozent.

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