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Gesundheit

Die häufigsten Gründe für eine Brille

Nur selten wird die Brille als rein modisches Accessoire genutzt. Die meisten Menschen tragen eine Brille, um ihr Sehvermögen zu verbessern. Dabei gibt es verschiedene Ursachen, welche die Sehfähigkeit beeinträchtigen können. Zu den häufigsten zählen die Kurz- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmungen und eine übermäßige Lichtempfindlichkeit, die das Tragen einer Sonnenbrille nötig macht.

Foto: colourbox.de

Nah oder fern: Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit

Zu den häufigsten Formen der Fehlsichtigkeit, die sich mit einer Brille beheben lassen, gehören die Kurz- und Weitsichtigkeit. Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) ist der Augapfel zu lang oder die Lichtbrechung zu stark, deshalb wird das Licht schon vor der Netzhaut gebündelt. Die Folge: Nahe Objekte sind scharf zu sehen und weiter entfernte Objekte erscheinen unscharf oder verschwommen. Ohne entsprechende Sehhilfe in Form einer Brille oder Kontaktlinsen kommt es zu Problemen im Alltag, beispielsweise beim Sport oder Autofahren. Zudem werden die Augen überbeansprucht, was zu Ermüdung und Kopfschmerzen führen kann.

Im Gegensatz dazu können Menschen mit Weitsichtigkeit (Hyperopie) weiter entfernte Dinge gut erkennen. Dafür bereiten ihnen nahe Objekte Probleme. Wer hier keine Sehhilfe verwendet, wird in verschiedenen Alltagssituationen wie beim Lesen oder Schreiben Schwierigkeiten haben. Auch die Hyperopie führt zu einer Überbeanspruchung und verursacht Kopfschmerzen und Ermüdung. Weitsichtigkeit entsteht durch einen zu kurzen Augapfel oder eine zu schwache Lichtbrechung. In diesen Fällen bündelt sich das Licht hinter der Netzhaut.

Alles unscharf: Hornhautverkrümmung

Kurz- und Weitsichtigkeit gehen häufig mit einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) einher. Bei dieser Fehlsichtigkeit hat die Hornhaut eine ungleichmäßige Form. Anders ausgedrückt: Die Hornhaut ist nicht gleichmäßig gekrümmt. Das Licht wird deshalb verzerrt auf die Netzhaut abgebildet, wodurch ein unscharfes Bild entsteht, und zwar sowohl in der Nähe als auch in der Ferne. Durch eine Brille oder Kontaktlinsen kann und sollte dieser Sehfehler behoben werden. Ansonsten überanstrengen sich die Augen, was zu Schmerzen führen kann.

Viel zu hell: Starke Lichtempfindlichkeit

Einige Menschen sind extrem lichtempfindlich. Ihre Augen werden von Licht stark geblendet und können nur entspannen, wenn sie blinzeln oder sich schließen, um sich vor dem einfallenden Licht zu schützen. Einfacher ist es, eine gute Sonnenbrille zu tragen. Sie verhindert, dass Lichtstrahlen direkt auf das Auge fallen. Es gibt verschiedene Auslöser für eine Lichtempfindlichkeit: trockene Augen, Verletzungen der Augenoberfläche, eine Infektion oder Entzündung der Hornhaut sind nur einige der möglichen Ursachen. Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der Ursache der Lichtempfindlichkeit ab. Neben der Sonnenbrille als Schutz vor Licht erhalten die Betroffenen häufig eine medikamentöse Behandlung.

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