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Gesundheit

Es gibt keinen Grund mehr für Angst beim Zahnarzt

Jeder fünfte Bundesbürger hat Angst vor seinem nächsten Zahnarzttermin. Noch schlimmer ist es bei einer Wurzelbehandlung. Allerdings ist diese Furcht tatsächlich unbegründet. Im folgenden Ratgeber erhält man wertvolle Tipps, um rund zehn Millionen Menschen diese Angst zu nehmen.

Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

Angst vor dem Zahnarzt?

Die Hemmung, den Zahnarzt aufzusuchen, hindert selbst Menschen mit gesunden Zähnen, die Dentalhygiene in regelmäßigen Abständen zu erledigen. Grund genug, diesen Artikel weiter lesen zu wollen und sich einer Angst zu stellen, die ohne Arztbesuch in weiterer Folge tatsächlich zu Schmerzen und Zahnproblemen führen könnte.

Das Empfinden dieser Angst ist bei den Patienten unterschiedlich ausgeprägt. Für richtige Angstpatienten beginnt diese Phobie bereits allein beim Gedanken an den Zahnarzt, während andere lediglich ein Unwohlsein verspüren, wenn sie die Praxis betreten.

Wie entsteht die Angst vor dem Zahnarzt?

Experten vermuten einen Zusammenhang zwischen dem hohen Schmerzempfinden an den Zähnen sowie der ohnehin hohen Sensibilität des Gebisses. Mitunter ist auch ein unbewusst empfundener Kontrollverlust mit der Angst vor dem nächsten Zahnarztbesuch verbunden. Wichtig ist ein klärendes Gespräch mit dem Zahnarzt.

Ein einfühlsamer Zahnarzt nimmt sich dafür Zeit und unterstützt eine Entspannung, indem diese Angst ausgesprochen und benannt wird. Er drängt nicht auf eine sofortige Behandlung, sondern reagiert frei von Vorwürfen oder Unverständnis. Außerdem ist er erfahren in der Behandlung von Angstpatienten.

Vollnarkose: Angst reduzieren ist nachhaltig sinnvoller als Narkosebehandlungen

Grundsätzlich verspricht eine Vollnarkose Erleichterung. Das passive Verhalten während der Behandlung ist jedoch gleichzeitig ein Nachteil. Das aktive Miteinander mit dem Zahnarzt während einer Behandlung hilft ihm, Bisskontrollen durchzuführen.

Auch Missempfindungen, die während der Behandlung auftreten, kann man während einer Narkose nicht mitteilen. Es gilt daher gut abzuwägen, ob die Entscheidung für eine Narkose zwar die Angst ausblendet, aber auch die Nachteile in Kauf zu nehmen lohnt.

Verhaltenstherapie und Austausch mit Gleichgesinnten

Wichtiger als das Bekämpfen der Angst ist oftmals ein offener Austausch über diese Angst vor dem Zahnarzt. Verständnis und die Auseinandersetzung mit den Gründen einer solchen Angst fühlt man sich sicher und spürt Erleichterung. Auch Entspannungstechniken sind hilfreich, um wieder positiver an den Zahnarzt zu denken. Alternativ eignet sich auch eine Hypnose, die bereits von Zahnärzten angeboten wird.

Der Austausch in Foren im Internet, aber auch die verstärkte Kommunikation über diese Ängste im Familien- und Bekanntenkreis kann helfen, sich aus der Angstspirale zu befreien. Oftmals erleben schon Kinder diese Angst und bauen sie unbehandelt immer stärker aus, um dann letztendlich eine Phobie zu entwickeln. Wer darüber spricht, reduziert seine Ängste.

Fazit

Letztendlich schwindet eine Zahnarztphobie nicht durch eine Narkose. Also lieber mit Mut in die Praxis, um ein vertrauliches Gespräch zu suchen und einen gemeinschaftlichen Behandlungsweg zu erarbeiten. So erhält man das Gebiss bis ins hohe Alter bei regelmäßiger Zahnpflege schmerzfrei.

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