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Gesundheit

Schlafkomfort als Allergiker

Wer morgens regelmäßig mit tränenden Augen und einer verstopften Nase aufwacht und die Beschwerden werden im Laufe des Tages besser, sollte darüber nachdenken, ob es sich vielleicht um eine Allergie handelt. Die nächste Frage ist, wodurch sie ausgelöst wird. Das Bett bzw. die gesamte Schlafumgebung spielen häufig eine entscheidende Rolle. Hier lassen sich meist zahlreiche Allergene finden, die beseitigt werden sollten.

Foto: colourbox.de

Allergie - wie zeigt sie sich?

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist es sehr wichtig, gut und entspannt zu schlafen. Nur dann ist es möglich, ausgeschlafen und fit in den neuen Tag zu starten. Doch bei vielen ist genau das Gegenteil der Fall: Die Rede ist von Menschen, die unter einer Hausstauballergie leiden. Diese geht mit ständig gereizten Schleimhäuten, eine insbesondere morgens verstopften oder laufenden Nase, geröteten Augen und oftmals auch Husten und einem schweren Atem einher. Hausstaubmilben sind die im Wohnbereich am häufigsten vorkommenden Allergene. Wer die genannten Symptome über einen längeren Zeitraum beobachtet, kann einen Allergietest machen lassen, um sich Klarheit zu verschaffen.

Auf hygienische Schlafumgebung achten

Der Grund hierfür ist eine Abwehrreaktion des eigenen Immunsystems gegen den Milbenkot. Die winzig kleinen Spinnentierchen sind mit bloßem Auge nicht erkennbar, doch sie begleiten uns täglich: Im Sofa, im Bett, in der Kleidung und vielem mehr. Hier finden sie einen optimalen Lebensraum vor. Milben lieben es dunkel, warm und feucht. Hauptnahrungsmittel sind die Schuppen der menschlichen Haut, die sich nachts im Bett und in der Matratze verbreiten und nicht, wie es der Name vermuten lässt, Staub. Viele weitere nützliche Tipps für eine hygienische Schlafumgebungfinden sich im Internet und in Fachmagazinen. Was gibt es hinsichtlich Matratze, Bezug, Unterbett, Bettdecke und Kissen zu beachten? Dies wird ausführlich erläutert.

Das Bett ist ein häufiger Allergieherd

Das Bett ist bei den Spinnentierchen beliebt, denn es bietet ihnen optimale Bedingungen. Nicht nur die Hautschuppen sind es, sondern auch die Feuchtigkeit, die wir im Schlaf verlieren. Die Milben fühlen sich in der Matratze, im Kopfkissen und in der Bettwäsche besonders wohl. Der Grund für die anschließende allergische Reaktion ist, dass der Körper Antikörper bildet. Um die Symptome zu lindern und chronische Folgen wie ein allergisches Asthma zu verhindern, sollte die Bettwäsche regelmäßig gewechselt werden. Auch Lüften ist ein wirksames Mittel gegen Hausstaubmilben, denn dadurch wird die Luftfeuchtigkeit verringert. In trockener Luft fühlen sich Milben überhaupt nicht wohl. Das Material, das in der Matratze verwendet wird, ist ebenfalls entscheidend. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass sie sich für Allergiker eignet. Auch mit Federn und Daunen gefüllte Decken und Kissen können Allergien auslösen.

Fazit

Nicht mangelnde Hygiene begünstigt die Milben, sondern es sind in erster Linie Lebensumstände, die für sie günstig sind, zum Beispiel eine entsprechende Raumtemperatur oder Luftfeuchtigkeit. Die Milben gänzlich loszuwerden, ist nicht möglich. Doch das allergische Risiko kann wirkungsvoll minimiert werden. Die wichtigste Basis ist eine saubere und hygienische Schlafumgebung. Gekaufte Produkte wie Decken und Kissen sollten waschbar sein und die Matratze demzufolge über einen Bezug verfügen, der abnehmbar ist und somit ebenso regelmäßig in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Übrigens sollte nach spätestens zehn Jahren die beste Matratze ausgetauscht werden.

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