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Sonderveröffentlichung

Wie die RelexSmile Technik das Augenlasern revolutioniert

Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung können die Lebensqualität Betroffener erheblich einschränken. Für viele ist die Entscheidung, sich die Augen lasern zu lassen, deswegen lebensverändernd. Dank ReLEx SMILE Technik geht das jetzt sogar ambulant und schmerzfrei.

Foto: Pixabay

Was ist die ReLEx SMILE Methode?

Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken sind die klassischen fünf Sinne. Umfragen und Forschungspublikationen deuten immer wieder darauf hin: Sehen gilt als wichtigster Sinn. Das verwundert nicht, ist der Sehsinn für die bewusste Wahrnehmung doch elementar. Immerhin liefert der Sehsinn bis zu 80 % der Informationen über die Außenwelt. Kommt es zu Sehstörungen, schlägt sich das nicht selten aufs Gemüt nieder. Doch Betroffene müssen sich ihrem Schicksal nicht kampflos ergeben. Mit der Weiterentwicklung der Augenlaser-Technik gibt es nun ein neues Verfahren, mit dem Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigiert werden können. Die Rede ist von der seit 2008 in Deutschland zugelassenen ReLEx SMILE Methode.

Im Vergleich zu den bisher möglichen Augenlaser-Verfahren bietet die ReLEx SMILE Technik zahlreiche Vorteile. Anhand des Namens wird bereits erkennbar, wie das Verfahren durchgeführt wird. Als Akronym für „Refractive Lenticule Extraction“ bezeichnet ReLEx die 3. Generation der refraktiven Laser-Chirurgie. Eine Besonderheit ist die zum Einsatz kommende Femtosekunden-Laser-Technologie. Sie wirkt am wenigsten invasiv auf die Hornhaut ein. „SMILE“ steht hingegen für „Small Incision Lenticule Extraction“ ((Kurzschnitt-Lentikelextraktion) und stellt damit einen großen Kontrast zu den anderen Verfahren dar, bei denen Hornhaut abgetragen wird. Bei ReLEx SMILE wird stattdessen nur eine minimale Menge gelasert. Es handelt sich also um ein minimal-invasives Verfahren.

Ist die Entscheidung für das Augenlasern bereits gefallen, sollte man sich über die verschiedenen Methoden informieren. Einige Augenzentren wie das Augenlaser-Zentrum Köln bieten ihren Patienten mit ReLEx SMILE einen besonders schonenden und schmerzfreien Eingriff an. Ob man für diese Methode geeignet ist, klärt man am besten bei einem persönlichen Gespräch mit den Augenexperten. Genauere Informationen zur Kontaktaufnahme und mehr lassen sich unter www.lasik-welt.de finden.

So unterscheidet sich die ReLEx SMILE von anderen Augenlaser-Methoden

Beim Augenlasern kann die Fehlsichtigkeit mit einem speziellen Laser behoben werden. Bisher konnten Patienten zwischen PRK (Photorefraktive Keratektomie) und LASIK (Laser in situ Keratomileusis) Methode wählen. Seit einigen Jahren gibt es mit der ReLEx SMILE Methode nun auch eine dritte Variante zur Behebung von Fehlsichtigkeit.

1. Generation: PRK mittels Oberflächenablation

2. Generation: LASIK und Femto LASIK mittels Flap-Chirurgie

3. Generation: ReLEx SMILE mittels Visumax (einem All-in-one Femto-Laser-System)

Als fortschrittlichste Augenoperationsmethode unterscheidet sich ReLEx SMILE in einigen Punkten von den bisher angewandten Verfahren. Die heutzutage am häufigsten verwendete Methode zur Behebung von Fehlsichtigkeit ist die Femto-LASIK Technik. Hierbei verdampft ein Excimerlaser Hornhautgewebe. Dafür wird die oberste Hornhautschicht wie ein runder Deckel (Flap) aufgeschnitten und zur Seite geklappt. Flaps bringen diverse Risiken und Nebenwirkungen mit sich, darunter Fehlschnitte, Fremdkörpergefühl und trockene Augen. Anders sieht es beim ReLEx SMILE Verfahren aus. Da kein Flap hergestellt wird, gilt die neue Methode als risikoärmer und ist darüber hinaus schmerzfrei.

Diese Vorteile bietet die ReLEx SMILE Methode

Zugegeben, so innovativ ReLEx SMILE auch ist – den schrittweisen Sehkraftverlust durch eine Makuladegeneration kann sie nicht verhindern. Dafür sprechen im Vergleich zur Femto-LASIK viele Gründe dafür, sich für das fortschrittlichste Augenlaser-Verfahren zu entscheiden.

1.     Viele Patienten klagen nach dem Augenlasern über trockene Augen. Weil ReLEx SMILE flap-frei ist, lässt sich diese unschöne Nebenwirkung umgehen.

2.     Auch andere flap-bedingte Komplikationen wie das Verrutschen des Hornhaut-Deckelchens können vermieden werden.

3.     Während bei der Femto-LASIK ein seitlicher Hornhautschnitt von etwa 20 mm Durchmesser gemacht werden muss, genügt bei der minimal-invasiven Methode ein kleiner Schnitt von nur 2-4 mm.

4.     Femto-LASIK ist ReLEx SMILE in Sachen Hornhautstabilität unterlegen. Das innovative Augenlaser-Verfahren sorgt dafür, dass die Mehrheit der oberen Hornhautschichten intakt bleibt. Experten gehen davon aus, dass dies das Risiko einer Keratektasie (Ausdünnung der Hornhaut) verringert.

5.     Der Tränenfluss bleibt intakt, so dass sich auch Patienten mit sehr trockenen Augen lasern lassen können.

6.     Der ambulant durchführbare Eingriff ist geräusch- und geruchlos. Bei den meisten Patienten sorgt dies dafür, dass sie sich während der Operation wohler fühlen.

7.     Während der Operation muss der Patient nicht aktiv mitarbeiten. Dahingegen ist der Arzt bei der LASIK-Behandlung darauf angewiesen, dass der Patient das Auge gezielt auf einen Lichtpunkt richtet.

8.     Als Weiterentwicklung der LASIK-Methode kann bei ReLEx SMILE die Häufigkeit zahlreicher postoperativer Komplikationen reduziert werden. Es kommt zum Beispiel seltener zu Infektionen oder einem Einwachsen des Epithels.

Ein weiterer Grund, der für die SMILE-Laser-OP spricht: der kürzer dauernde Heilungsprozess. Der während des Eingriffs vorgenommene kleine Schnitt heilt innerhalb weniger Stunden. Patienten können also bereits am nächsten Tag wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen. Auch in puncto Make-up oder Duschen muss nichts Spezielles beachtet werden.

Für wen kommt die ReLEx SMILE Methode infrage?

Möchte man sich die Augen lasern lassen, ist ein persönliches Beratungsgespräch bei einem Experten unabdingbar. Dieser klärt darüber auf, ob und welches Verfahren im jeweiligen Fall am besten geeignet ist. Prinzipiell kann die ReLEx SMILE Technik als Alternative zur Femto-LASIK angewendet werden. Wer also für Femto-LASIK geeignet ist, bei dem spricht auch nichts gegen das minimal-invasive Lasern. Bei Hornhauterkrankungen, Makuladegeneration, Grauer Star, Bindegewebserkrankungen und Autoimmunerkrankungen mit schlechter Wundheilung wird prinzipiell von einer Korrektur mittels Laser-Technik abgeraten.

Das sanfte Verfahren kann selbst komplizierte Fehlsichtigkeiten wie eine Kurzsichtigkeit von bis zu -10 Dioptrien sowie Hornhautverkrümmungen bis zu 5 Dioptrien behandeln. Besonders empfehlenswert ist das innovative Verfahren für Patienten mit dünner Hornhaut, hoher Fehlsichtigkeit und trockenen Augen. Eine Weitsichtigkeit kann mit ReLEx SMILE jedoch nicht korrigiert werden. Das Mindestalter für den ambulanten Eingriff liegt bei 18 Jahren.

Was kostet der Eingriff?

Um den Eingriff für Patienten so stressarm wie möglich zu gestalten, können beide Augen in einer Operation gelasert werden. Typischerweise dauert das für beide Augen nur knapp 15 bis 20 Minuten. Der Patient ist währenddessen wach, erhält vorher jedoch eine örtliche Betäubung mittels Augentropfen.

Die Kosten für die ReLEx SMILE Technik können je nach Arzt variieren und beginnen ab 1.750 Euro pro Auge. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Augenlasern? Meistens müssen Patienten den Augenlaser-Eingriff selbst bezahlen. In bestimmten Ausnahmefällen kann die Krankenkasse einer Kostenübernahme zustimmen. Dies ist dann der Fall, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.

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