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Sonderveröffentlichung

Arbeitssuche 2022: So klappt es mit dem neuen Job

Der Fachkräftemangel macht es möglich: Der Arbeitsmarkt hat sich zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt, qualifizierte Bewerber haben es so einfach wie nie. Dennoch: Wer planvoll sucht, unterschreibt schneller einen neuen Arbeitsvertrag.

von Aschendorff Medien

Foto: Pixabay.com

Sich bewusst neu orientieren

Gleichgültig, ob Arbeitssuchende gekündigt wurden oder Angestellte aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus nach neuen Aufgaben suchen: Wenn der neue Job eine Verbesserung bringen soll, ist es ratsam, sich über einiges im Klaren zu werden.

Ist einem wirklich bewusst, warum man den Job wechseln will? Was lief bisher gut, was schlecht? Welche neue Anstellung passt zur eigenen Karriere? Welche Entwicklungsmöglichkeiten sollte ein neuer Job haben? Wer diese Fragen für sich beantwortet, ist einen entscheidenden Schritt weiter.

Online-Jobbörsen und Netzwerke nutzen

Stepstone, Monster und Co sind heutzutage die ersten Anlaufstellen für Jobsuchende. Sie finden dort aktuelle Stellenanzeigen aus ihrer Branche, die meist auch wichtige Eckdaten der potenziellen Arbeitgeber enthalten.

Die nächsten Stationen im Netz sind berufliche Netzwerke wie LinkedIn oder Xing: Wer hier gut vernetzt und aktiv ist, empfiehlt sich im günstigsten Fall für Jobs, noch bevor sie als Stellenausschreibung online zu finden sind.

Sich bei Headhuntern empfehlen

Die auch als Recruiter bekannten Headhunter sind ständig auf der Suche nach Fachkräften, die sie als potenzielle Arbeitnehmer ihren Unternehmenskunden vorstellen können. Dabei haben sich viele von ihnen auf bestimmte Branchen oder Berufsgruppen spezialisiert.

Wer seine Chancen bei der Jobsuche optimieren will, stellt sich bei infrage kommenden Recruitern proaktiv vor. Wenn die eigene Qualifizierung ins Portfolio des Headhunters passt, landet der Lebenslauf in seinem Archiv. Im besten Fall profitieren bei einer Anstellung sowohl Arbeitssuchende als auch Recruiter.

Unternehmensseiten durchsuchen

Viele Firmen haben auf ihrer Website einen eigenen Stellenmarkt integriert, auf dem sie alle Vakanzen bündeln und darüber hinaus weitere Infos liefern, zum Beispiel über die unternehmenseigenen Benefits.

Diese Seiten sind vor allem dann für Bewerberinnen und Bewerber von Vorteil, wenn in eine bestimmte Firma gewechselt werden soll. Oft können sie dort Fragen an die Personaler des betreffenden Unternehmens stellen und so einen ersten Kontakt herstellen.

Die Arbeitsagentur kontaktieren

Bewerber sollten auch die Agentur für Arbeit auf dem Plan haben. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn der neue Job im lokalen Umfeld gesucht wird. Die Mitarbeitenden der Agenturen sind den Unternehmen der jeweiligen Region oft gut vernetzt und wissen, welche Fachkräfte wo gesucht sind.

Den Quereinstieg wagen

Wer nicht nur den Job, sondern auch gleich die Branche wechseln will, hat aufgrund des Arbeits- und Fachkräftemangels heute dazu mehr Gelegenheit als je zuvor. Gründe für einen Branchenwechsel gibt es viele: mangelnde Zukunfts- oder Aufstiegsperspektiven etwa, oder gesundheitliche Gründe.

So können Menschen mit einem akademischen Abschluss als Lehrer arbeiten, sofern sie vorher ein Referat absolviert und ein fachnahes Studium hinter sich gebracht haben.

Ein anderer Bereich ist die Pflege: Quereinsteiger finden hier unter anderem neue Aufgaben als Pflegehelfer, Heilerziehungspfleger oder Betreuungsassistenten.

Wer hingegen eine gewerblich-technische Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann bei der Bahn anheuern: Der ehemalige Staatsbetrieb bietet solchen Seiteneinsteigern viele neue Perspektiven – als Lokführer ebenso wie als Elektrotechniker, Fahrdienstleiter, Kundenbetreuer oder Zugbegleiter.

Auch im Finanzsektor finden sich Gelegenheiten für Quereinsteiger: Finanzdienstleistungsunternehmen wie die tecis Finanzdienstleistungen AG, MLP SE oder die Postbank suchen für ihre Vertriebe geeignete Kandidaten, die sie intern aus- und weiterbilden. Trainees bei tecis durchlaufen verschiedene Coachings, Trainings und Seminare, bei denen ihnen zu Beginn ein erfahrener Mentor an die Seite gestellt wird. Ziel der Ausbildung ist ein IHK-Abschluss als Versicherungs- oder Finanzanlagenfachkraft. Später können die Seiteneinsteiger bei tecis auf selbstständiger Basis ein eigenes Vertriebsteam aufbauen oder als Profiberater durchstarten.

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