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Karriere

Nützliche Software-Tools für den Sprung in die Selbstständigkeit

Der Start in die Selbstständigkeit ist mit vielen Entscheidungen verbunden. Zum Beispiel sucht man sich die passenden Software-Tools aus. In der digitalen Zeit sind diese unabdingbar. Aber welche sollen es sein?

Mit passender Infrastruktur fällt die Arbeit viel leichter. Foto: Shutterstock
  1. Zum einen ist es wichtig, dass sie benutzerfreundlich sind. Das gilt vor allem für Gründer, die sich noch in die Materie einarbeiten müssen oder in bestimmten Bereichen wie der Buchhaltung noch unerfahren sind.
  2. Zum anderen verfügen Start-ups in der Regel über begrenzte finanzielle Mittel. Daher ist Freeware natürlich gerne gesehen. Kostenpflichtige Programme sollte man mit Bedacht auswählen. Eine Komplettlösung ist beispielsweise oft günstiger als die Summe verschiedener Einzelprogramme.

Wer ein eigenes Unternehmen ins Leben rufen möchte, kann und sollte über folgende Software-Möglichkeiten nachdenken.

Businessplan

Nahezu jedes neu gegründete Unternehmen stützt sich auf einen Businessplan. Er fungiert als Übersichtsplan für den Gründer und als Überzeugungsinstrument für Investoren oder Kreditgeber. Übrigens gibt es im Internet Datenbanken, wo man dank verschiedener Filter passende Geldgeber finden kann. Ein Businessplan ist umfangreicher als viele vermuten mögen. Schließlich wollen die Geschäftsidee ausformuliert und Marketing-Maßnahmen ausgesucht werden. Fundierte Konzepte für bestimmte Zeiträume und realistische Kostenaufstellungen sind ebenfalls ein essentieller Teil. Um den Überblick zu behalten und alle wichtigen Inhalte abzudecken, kann man eine entsprechende Lösung online nutzen.

Kommunikation

Sobald das Start-up wächst und sich mehrere Mitarbeiter absprechen möchten, sind Kommunikationstools sinnvoll. Google Hangouts oder Skype for Business beispielsweise sind kostenfrei und umfangreich. Mit Einzel- und Gruppen-Chats kann man nicht nur die Lautstärke in einem Mehrpersonen-Büro reduzieren, sondern auch von unterwegs Instruktionen erteilen. Zudem ist es oft vorteilhaft, Abmachungen schriftlich vorliegen zu haben. Außerdem bieten solche Programme die Möglichkeit, Video- oder Telefonanrufe zu tätigen, wenn eine mündliche Absprache notwendig ist.

Verwaltung

Von Buchhaltung über Einkauf bis Personalwesen und Logistik: In Unternehmen fallen viele betriebswirtschaftliche Aufgaben an. Mit der Zeit werden diese zunehmend komplexer. Dann ist es sinnvoll, sie mit einem ERP-System zentral zu verwalten. Unternehmer legen sich in diesem Fall am besten eine Software speziell für kleine und mittelständische Unternehmen zu. Diese ist optimal auf die jeweiligen Anforderungen ausgelegt und wächst quasi mit dem Unternehmen mit. Mit einem ERP-System kann man beispielsweise verschiedene Abteilungen überwachen. Außerdem gibt es in der Regel eine Cloud-Version, mit der man von unterwegs auf Inhalte zuzugreifen kann.

Präsentationen

Neukundenakquise ist für Gründer ein zentrales Thema. Wie könnte man Interessenten besser überzeugen als mit einer guten Präsentation? Weit verbreitet und vollumfänglich ist Microsoft PowerPoint. Wer sich in Sachen Design etwas Neues probieren möchte, kann Prezi verwenden. Das ist ideal für innovative Start-ups, denn das Tool stellt die Präsentation dynamisch dar. Informationen werden auf einer Präsentationsleinwand dargestellt, an denen man entlangspringt. Es gibt sowohl eine kostenlose als auch eine umfangreichere Bezahl-Variante.

Projektmanagement und Organisation

Damit ein Unternehmen erfolgreich anläuft, sollte man versuchen, einen funktionierenden Workflow zu etablieren. Mit Programmen wie Evernote kann man To-do-Listen, Klebezettel und mündliche Absprachen gebündelt notieren. Dann hat jeder Beteiligte einen guten Überblick und kann auf seine personalisierten Arbeitsanweisungen zugreifen. Kundendaten und Projektpläne kann man dort ebenfalls verwalten sowie eine Ideenbibliothek anlegen. Besonders in jungen Unternehmen kann eine solche Organisationshilfe nützlich sein. Denn oft sind die Arbeitsabläufe noch nicht standardisiert und die Zusammenarbeit der Mitarbeiter muss sich erst einspielen. Bekannt als Geheimtipp für Start-ups ist außerdem Asana. Das Projektmanagement-Tool ist für Unternehmen mit bis zu 15 Mitgliedern kostenlos, gleichzeitig kann man alle Features nutzen.

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