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Sonderveröffentlichung

Onlinehandel als beliebter Weg in die Selbstständigkeit

Der Onlinehandel brummt. 2021 lag in den USA der Umsatz bei 709 Milliarden Euro. In Deutschland liegt er bei 99 Milliarden Euro. Für 2025 wird ein globaler Umsatz im B2C-E-Commerce-Markt mit physischen Gütern auf 4,61 Billionen Euro geschätzt. Sich in diesem Bereich selbständig zu machen, bietet demnach gute Chancen. Zudem ist die Unternehmensgründung im E-Commerce verhältnismäßig einfach und kostengünstig.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Das heißt aber nicht, dass es von der smarten Suchmaschinenoptimierung bis hin zur Beachtung von etlichen rechtlichen Bestimmungen nicht einiges zu beachten gibt, um mit besten Erfolgschancen einen Online-Shop zu eröffnen.

Für den Online-Shop Gewerbe anmelden

Gründer eines Online-Shops in Deutschland müssen ein Gewerbe anmelden. Hierfür wird Kontakt zum jeweiligen Gewerbeamt vor Ort aufgenommen. Die Gewerbeanmeldung ist einfach und preiswert. Im nächsten Schritt leitet das Amt die Gewerbeanmeldung an die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) weiter. Sie wiederum nimmt direkten Kontakt mit dem Händler auf. Für 24 Monate ist die IHK-Pflichtmitgliedschaft gratis, wenn die Gewinne mit dem Onlineshop nicht höher als 25.000 Euro pro Jahr sind. Auf die Gewerbeanmeldung erfolgt zudem eine Kontaktaufnahme des Finanzamts. Dies ist sehr wichtig, denn ansonsten kann es zu Problemen mit der Steuerbehörde kommen. Newbies sind dazu gehalten, gezielt Anlaufstellen für Neugründer zu nutzen, um bestens informiert in die Unternehmensgründung zu starten.

Auch ein Online-Shop muss attraktiv und nutzerfreundlich sein

Innenarchitekten kreieren aufwendig stationäre Ladengeschäfte, damit sich der Kunde wohlfühlt und zum Kauf animiert wird. Bei internetbasierten Shops ist dies nicht anders. Hier ist der Architekt ein Webdesigner oder ein Amateur, der sich mit renommierten Online-Shopsysteme behilft. Inzwischen ist es selbst für Laien möglich, einen ansprechenden Internetshop zu kreieren, der nutzerfreundlich und sicher ist. Wichtig ist, dass er von Anfang an überzeugend ist. Ein schlechter erster Eindruck lässt sich nämlich nur schwer korrigieren. Aus diesem Grund erfolgt die Konzeption des Online-Shops mit größter Achtsamkeit. Erst wenn alles perfekt ist, darf er online gehen. Um ihn bekannt zu machen, sind umfangreiche Werbemaßnahmen notwendig. Sie können über Social Media und über die Printmedien erfolgen. Unerlässlich ist, dass sie der Zielgruppe angepasst sind.

Was wird verkauft?

Einige Gründer haben bereits ein Produkt und möchten dieses gern verkaufen. Bei anderen verläuft der Prozess umgekehrt. Sie wissen, dass sie sich mit E-Commerce selbständig machen möchten und benötigen Produkte. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig. Die höchsten Umsätze werden derzeit in der Modebranche und im Elektrohandel erzielt. Auch die Telekommunikation ist stark vertreten. Allerdings ist in diesen Branchen die Konkurrenz bereits sehr groß. Wer sich dort erfolgreich positionieren möchte, sollte sich gut überlegen, wie er sich von seinen Wettbewerben absetzen kann. Eine Alternative können Nischenmärkte sein. Die Zielgruppe ist dann geringer, aber dafür ist die Konkurrenzsituation entspannter und die Margen sind oft höher. Um mit Nischenprodukten erfolgreich zu sein, empfiehlt sich durch Fachwissen inklusive einer individuellen Beratung die Kunden zu überzeugen. Auch personalisierte Produkte – vom Fußabtreter bis hin zu den Grillhandschuhen – gewinnen an Bedeutung. Ein eigenes Lager muss nicht vorhanden sein, wenn das sogenannte Dropshipping gewählt wird.

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