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Sonderveröffentlichung

PARSCH - ein echter „Hidden Champion“ aus Ibbenbüren

Viele Leben hängen in Krisenzeiten an einer effektiven Brandbekämpfung, einer ertragreichen Beregnung und einer schnellen Trinkwasserversorgung. Dafür, dass Feuerwehren der Flammen Herr und Menschenleben gerettet werden sowie die Versorgung mit Trinkwasser gewährleisten, gibt es im Münsterland einen Garanten.

Von Aschendorff Medien

Foto: Manfred_Pollert, Nejron Photo - shutterstock.com

PARSCH Schläuche Armaturen GmbH & Co. KG - die Passion steckt hier schon im Namen.

Ein Unternehmen - mehr als 250 Jahre Erfahrung

Das heute Lebensretter aus hochfestem Polyester die Feuerwehren in Deutschland und der ganzen Welt dabei unterstützen, „ist ein Verdienst des Einsatzes und der detailverschossenen Qualitätsarbeit unserer Mitarbeiter“, sagt Stefan Mersch, Geschäftsführer beim Schlauchproduzenten PARSCH. Diese Qualität hat hier in Ibbenbüren eine lange Geschichte. 1765 gründete Franz A. Parsch eine Produktionsstätte für Wassereimer. Aus diesen Anfängen formten er und seine Nachfolger das heute weltweit aktive Unternehmen mit münsterländisch regionalen Wurzeln.

Foto: Manfred_Pollert, Nejron Photo - shutterstock.com

Feuerwehrschläuche - altes Handwerk in die Moderne übertragen

Schon zu Zeiten des Feldherrn und Herrschers Alexander des Großen gab es nachgewiesenermaßen Feuerwehrschläuche. Dieses Wissen schwand aber im Lauf der folgenden Jahrhunderte. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurden Feuerwehrschläuche in einer für heutige Verhältnisse primitiven Lederausführung in Augsburg schriftlich erwähnt. Damalige Schlauchhersteller hatten mit dem Problem zu kämpfen, dass die Lederschläuche intensiv gepflegt werden musste. Tat man das nicht, wurden sie brüchig. In der modernen Schlauchweberei in Ibbenbüren kennt man diese Herausforderung nicht mehr.

„Wir als Schlauchproduzent sind längst in der Moderne angekommen. Genormt nach passenden DIN-Normen und eingefärbt in gut sichtbaren Signalfarben stehen unsere Feuerwehrschläuche länger ihren Mann, als ein Feuerwehrschlauch jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte“, sagt Stefan Mersch.

Trinkwasserschläuche

In der Schlauchfabrik von PARSCH gilt bei zahlreichen Experten das Augenmerk auch den Trinkwasserschläuchen. Deren Vorteil ist die Flexibilität. Statt für jede Veranstaltung, jedes Volksfest oder im Fall einer Notfallversorgung eine fixe und unflexible Standwasserleitung zu verlegen, wurden die Trinkwasserschläuche entwickelt. Sie versorgen rasch und unbürokratisch die Menschen mit dem lebensnotwendigen Nass.

Beregnungsschläuche

Für die nachhaltige Bewässerung in der Landwirtschaft sowie im Garten- und Landschaftsbau dienen die Beregnungsschläuche. Die auch als Sprühschläuche bekannten Produkte von PARSCH helfen bei der Wasserversorgung von empfindlichen Pflanzen. Sie sind die ideale Leitung bei sehr lehmigen oder sehr sandigen Böden. Hier stellen die Beregnungsschläuche die Zufuhr von Wasser auch im Gelände sicher.

Foto: Manfred_Pollert, Nejron Photo - shutterstock.com

PARSCH - der Hidden Champion hinter den wahren Helden

Wenn es brennt, muss alles schnell gehen. Mit Stand 2019 gab es in Deutschland mehr als 22.000 freiwillige Feuerwehren, mehr als 100 Berufsfeuerwehren, fast 21.000 Jugendfeuerwehren und knapp 800 Werkfeuerwehren. Zu diesem Zeitpunkt waren im Bundesgebiet mehr als 1 Million Personen in einer Freiwilligen Feuerwehr aktiv engagiert. Zu diesen Helden gegen die Flammen zählen auch die Löschzüge Gievenbeck und Amelsbüren. 2022 musste allein der Löschzug Gievenbeck 54-mal ausrücken. Neben 32 Bränden, die samt und sonders durch den Einsatz von Feuerwehrschläuchen bekämpft wurden, standen die Feuerwehrleute der Bevölkerung sechsmal mit technischer Hilfeleistung (z. B. vollgelaufener Keller) und sechsmal wegen ABC-Gefahrstoffen zur Seite. PARSCH freut sich darüber, dass sich im Münsterland Frauen und Männer langjährig dem Schutz und der Sicherheit der Bevölkerung in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr stellen.

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