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Was steht drin

Personalakte darf jederzeit eingesehen werden

Frankfurt/Main (dpa/tmn)

Eine Personalakte ist kein Geheimnis. Möchte ein Mitarbeiter wissen, was über ihn dort drinsteht, darf er sich diese Akte ansehen.

Von dpa

Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, einen Blick in die eigene Personalakte zu werfen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Steht nicht Ungünstiges oder Nachteiliges in meiner Personalakte? Wollen Beschäftigte das wissen, haben sie das Recht, diese Akte einzusehen. Das erklärt der Bund-Verlag auf seinem Blog für Betriebsräte. Wer will, kann dafür auch ein Betriebsratsmitglied mit ins Boot holen.

Führt ein Arbeitgeber eine Personalakte, enthält sie Unterlagen und Angaben, die das Arbeitsverhältnis des oder der Beschäftigten betreffen. Das beginnt mit Bewerbung und Arbeitsvertrag und zieht sich durch die ganze Beschäftigung. Richtigkeit, Vollständigkeit, Transparenz und Vertraulichkeit gelten hierbei als Grundsätze.

Das Recht auf Einsicht ergibt sich aus dem Betriebsverfassungsgesetz (§ 83 Abs. 1 Satz 1). Einen besonderen Anlass muss es dafür nicht geben und dem oder der Beschäftigten darf aus der Einsicht keinerlei Nachteil entstehen. Auch Auszubildende dürfen ihre Personalakte jederzeit einsehen.

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