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Auf Umwegen ins Erstsemester

Studienplatz über den Berufsweg

Gütersloh (dpa)

Immer mehr Menschen in Deutschland finden ihren Weg ins Studium über eine vorangegangene Ausbildung oder andere berufliche Nachweise. Der Anteil Studierender ohne Abitur bleibt dennoch gering.

Von dpa

Viele Menschen, die kein Abitur haben, sind über ihre berufliche Bildung zu einem Hochschulstudium berechtigt. Foto: Felix Kästle/dpa-tmn

Die Zahl der Studierenden ohne Hochschul- und Fachhochschulreife ist 2020 gegenüber dem Vorjahr um 2060 Personen auf nun rund 66.000 gewachsen.

Das entspricht nach einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) einem Anteil von 2,2 Prozent an der gesamten Studierendenschaft in Deutschland. Wie langsam sich die Bildungsbiografien über den Berufsweg ändern, zeigt ein Blick auf die Zahlen des Jahres 2002.

Während vor über 20 Jahren 3240 über den Beruf qualifierte Erstsemester ein Studium aufnahmen, waren es nach den aktuellen für 2020 vorliegenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes auch nur 15.161. Das entspricht einem Anteil an allen Erstsemestern in Deutschland von 3,1 Prozent.

Wer ohne Abitur oder Fachhochschulreife studieren will, kann sich für einen Studienplatz nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung sowie dem Nachweis von Berufserfahrung bewerben. Getragen wird das CHE von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz der Bundesländer.

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