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Styling-Tipps für den Winter

Wie man sich gut anzieht und trotzdem nicht friert

Münster

Wenn es draußen kalt wird, ist die Zeit von warmen Pullovern und dicken Schuhen gekommen. Doch egal ob Jacke, Mütze oder Schuhwerk – warme Kleidung kann auch modisch sein.

Schuhe mit dicken Sohlen sind im Winter ein Muss. Modeexpertin Susanne Niermann empfiehlt zusätzlich Lammfellsohlen. Foto: IMAGO

Anhaltender Frost und nichts wirklich Wärmendes im Kleiderschrank? Das ist eher unwahrscheinlich. Es sei denn, dass die Pullis ausschließlich aus Kunstfasern oder Baumwolle bestehen, wattierte Mäntel ein Unwort sind und Thermo als No-Go gilt. Wer jetzt im Handel nach einer kuschelig warmen zweiten Haut sucht, dürfte eher vor Entscheidungsproblemen als vor einem mangelnden Angebot stehen. Tipps von Susanne Niermann, Stylistin aus Münster.

Mäntel: Lange wattierte Mäntel gehören zu den modischen Favoriten des Winters und kommen längst nicht mehr nur als Daunenjacken daher. Die Industrie hat Fasern entwickelt, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden und genauso wärmen wie die tierische Daune. Allerdings: „Die Mäntel stehen eigentlich nur 1,80 Meter großen Frauen mit Kleidergröße 34“, meint Susanne Niermann. Kleinere Trägerinnen müssen trotzdem nicht gleich wie ein Michelin-Wesen aussehen. Steppungen, die Längsstreifen betonen, und eine passgenaue Schulterpartie gleichen das Volumen aus.

Mützen und Schals: Noch nie war die Auswahl so groß. Es gibt mittlerweile Modebewusste, die ihre Beanies – Mützen ohne Bummel, die in die Stirn und über die Ohren gezogen werden – selbst in Lokalen nicht abstreifen. Die Stilberaterin rät zu farbigen Mützen – die natürlich mit dem Schal und bestenfalls auch mit der Jacke harmonieren sollten. Mit den Schals sieht es so aus wie mit den Mützen: Sie sind Basics, die sich auch in Innenräumen gut machen – besser jedenfalls als die Mütze . . . Bleibt die Frage, wie ein Schal am besten aussieht. Männer wählen die einfache Lösung, legen den Schal übereinander und legen ihn mit einer Schlaufe um den Hals. Bei manchen Frauen hingegen würde die Stylistin gerne kurz Hand anlegen. „Das sieht oft zu streng aus.“ Eine Fausregel: Je dicker der Schal, desto unvorteilhafter sind Knoten.

Pullis: Als hätte der Handel anhaltende Minustemperaturen erahnt – die Auswahl an dicken Wollpullis ist enorm. Auch hier dominieren Farben, zudem Oversize und halsnahe Schildkrötkragen, die sich im Winter gleichfalls bezahlt machen.

Schuhe: An ihnen soll es nicht scheitern. Im Trend liegen Boots mit klobigen Sohlen. Niermann verwendet zudem Lammfellsohlen – das wärmt doppelt.

Hüte: Eindeutig ein Männerthema. Mit einem Nachteil: Wie wärmt man damit die Ohren?

Unten drunter: Thermounterwäsche taugt nicht nur auf der Skipiste. Gut sortierte Strumpfabteilungen führen Thermoleggins und -strümpfe. Thermounterwäsche gehört zum Basissortiment der Sportausstatter.

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