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Flitterwochen im Campervan – leihen oder kaufen?

Die Hochzeitsreise wird Verheirateten auf Lebenszeit in Erinnerung bleiben. Dabei muss es nicht immer ein Luxusurlaub im Hotel sein, denn Flitterwochen im Campervan versprechen Flexibilität, Romantik sowie Abenteuer und Entspannung. Wer sich für eine Hochzeitsreise im Camper entscheidet, steht vor der Frage, ob sich eine Anschaffung, zum Beispiel mithilfe eines Kredits, lohnt oder Leihen die bessere Alternative ist.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Die Vorteile einer Hochzeitsreise auf vier Rädern

Urlaub mit dem Camper ist für viele mit Verzicht verbunden, weswegen die meisten diese Reiseform nicht unbedingt für ihre Flitterwochen in Erwähgung ziehen. Dabei bietet Campingurlaub jede Menge Freiheit. Ob Spanien, Georgien oder Schweden, ob Gebirge, Meer oder Seenlandschaft – die Reisenden entscheiden selbst, wie ihr Urlaub aussehen soll.

Wer mit dem Camper reist, verzichtet auf Hoteletikette sowie feste Zeiten und steckt stattdessen selbst den Rahmen. Wenn der Zielort nicht wie erwartet ausfallen sollte, können die frisch Verheirateten ihren Standort ganz ohne Kofferpacken wechseln. Außerdem bietet der Camper für Hundebesitzerinnen und -besitzer klare Vorteile, da die Vierbeiner einfach mitfahren können. Schlussendlich ermöglicht der Camper das richtige Maß an Zweisamkeit und Gesellschaft – ganz nach den Bedürfnissen der Reisenden.

Camper ausleihen: Vor- und Nachteile

Einen Camper zu leihen, ob privat oder gewerblich, ist dann sinnvoll, wenn diese Form des Reisens ausprobiert oder nur selten genutzt wird. Ein Pluspunkt beim Mieten sind die Kosten, die im Vergleich zum Kauf wesentlich niedriger ausfallen. Das gilt vor allem, wenn Campingurlaube in der Zukunft eher selten geplant sind. Nach den Flitterwochen wird ein geliehener Camper wieder abgegeben, dafür entfallen Wartungsaufwand und laufende Kosten.

Außerdem sind Mietfahrzeuge in vielen Urlaubsländern verfügbar, sodass Paare mit begrenzten Zeitressourcen in ihr Zielland fliegen und anschließend einen Camper leihen können. Ein Nachteil eines geliehenen Fahrzeugs ist die Tatsache, dass kaum individueller Gestaltungsfreiraum gegeben ist.

Wann sich ein eigener Campervan lohnt

Wer Gefallen am Campen findet, kann über ein eigenes Fahrzeug nachdenken. Ein eigenes Campingfahrzeug lohnt sich ab etwa sechs Wochen jährlicher Reisezeit. Ein Campervan bietet viele Vorteile wie persönliche Gestaltungsmöglichkeiten und die Option, jederzeit in den Urlaub aufbrechen zu können. Im Vergleich zum Leihfahrzeug kommen laufende Kosten für die Versicherung, den Stellplatz und die Wartung hinzu sowie der Kaufpreis.

Für den Kauf eines eigenen Wohnmobils, das auch nach den Flitterwochen genutzt wird, kommt, wie bei anderen Fahrzeugen auch, die Finanzierung mithilfe eines Kredits infrage. Ein Kreditrechner ermöglicht dabei einen ersten Überblick darüber, was finanziell möglich ist. Interessierte können hier das Szenario „Camperkauf“ durchspielen und einen entsprechenden Kaufbetrag sowie den Zinssatz eintragen. Der Kreditrechner steht Interessierten kostenlos zur freien Verfügung und veranschaulicht, wie beispielsweise die Laufzeit eines Kredits die monatliche Rate sowie die Gesamtkosten des Kredits beeinflusst.

Aber auch, wie lange es wahrscheinlich dauern wird, bis der Kredit abgezahlt ist und welches Budget überhaupt eingeplant werden kann, verrät der Kreditrechner exemplarisch. Die unterschiedlichen Tilgungspläne können ausgedruckt und in Ruhe miteinander verglichen werden. Eine Expertin oder ein Experte kann Unterstützung dabei leisten, das passende Finanzierungsmodell für den eigenen Campervan zu finden.

Fazit

Flitterwochen im Campervan sind abenteuerlich-romantisch und bleiben in Erinnerung. Wer maximale Flexibilität haben möchte und mehrere Wochen im Jahr auf dem Campingplatz verbringt, kann über ein eigenes Fahrzeug nachdenken und seinen Traum mithilfe eines Kredits realisieren.

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