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Menschen an der Mosel

Wein-Kartell und „Raze-Junge“

Uraltes Kulturland und modernes Areal für Outdoor-Sportarten: Die Mosel verbindet scheinbar mühelos unterschiedliche Welten. Und lässt Besucher gerne teilhaben.

Auf der Wanderung:  Durch die Weingärten blickt der Urlauber auf Traben-Trarbach. Auf der Wanderung:Durch die Weingärten blickt der Urlauber auf Traben-Trarbach. Fotos: ur Foto: Uwe Gebauer

Das Leben als Winzer an der Mosel ist zäh. Wo anderswo Weinproduzenten mit hilfreichen Maschinen durch ihre großen Weingärten fahren, kämpfen sich die Moselaner mühsam zu Fuß bergan. Bis zu 70 Prozent Steigung haben ihre Weinberge. Und wer die Größe seines Gutes angibt, legt Wert auf die Stelle hinter dem Komma. Kaum jemand erreicht zehn Hektar Rebfläche. Bei den Weinpreisen zahlt sich das selten aus – da müssen die Winzer in Bremm und Piesport, in Perl und Kröv mit den von der Natur begünstigten Konkurrenten in Rheinhessen und der Pfalz konkurrieren. Ein mühseliges Unterfangen. Glück­lich, wer dabei gut gelaunt bleibt.

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