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Sonderveröffentlichung

Urlaub 2022: Die Reisebranche rüstet sich – und warnt

Eines ist schon jetzt klar: Die Sommersaison 2022 wird Reiseveranstaltern den lang herbeigesehnten Aufschwung bringen. Auch der Flughafen Münster hat sich mit einer Erweiterung des Flugplans darauf eingestellt.

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Vor allem das Mittelmeer liegt im Trend

Flugreisende wird es vor allem an die klassischen Warmwasserziele rund um das Mittelmeer ziehen. Im Sommerflugplan des Flughafens Münster-Osnabrück finden sich vor allem Destinationen in der Türkei, Griechenland und Spanien. Neben den Balearen stehen hier die Kanarischen Inseln im Atlantik hoch im Kurs, die Sonnenschein satt bieten. Doch auch Portugal mit der malerischen Algarve und der Blumeninsel Madeira ist gefragt.

Wer nicht fliegen will, der setzt sich ins Auto: Bella Italia darf sich ebenso wieder auf deutsche Urlauber freuen wie die Nachbarländer Kroatien und Frankreich. Sie alle sind gut mit dem PKW oder mit dem eigenen Wohnmobil zu erreichen und auch die gestiegenen Spritpreise dürften die Reiselaune nicht verderben.

Was Urlauber 2022 beachten sollten

So ganz sorgenfrei wie früher wird der Urlaub 2022 wohl noch nicht verlaufen. Noch immer gelten in vielen Ländern Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Das Auswärtige Amt hat die App Sicher Reisen entwickelt, die ständig aktualisierte Reisehinweise zu den populären Urlaubsdestinationen bereithält.

Daneben sollten sich Urlauber stets vor Ort informieren. Hilfreich ist es dabei, die Landessprache ein wenig zu sprechen, denn nicht überall können Deutschkenntnisse erwartet werden. Es muss dabei heute nicht unbedingt ein teurer VHS-Kurs sein. Wer beispielsweise einen Urlaub zwischen Südtirol und Sizilien plant, der kann mit einem Vokabeltrainer Italienisch lernen, um sich mit den wichtigsten Phrasen vertraut zu machen. Der auch in Italien noch weitgehend verpflichtende Mund-Nasen-Schutz ist beispielsweise die "mascherina". Ähnliche Vokabeltrainer und Übersetzungs-Apps gibt es natürlich auch für andere Sprachen wie Spanisch, Kroatisch und Türkisch.

Inflation lässt Preise steigen

Experten weisen außerdem darauf hin, dass Urlauber im Sommer 2022 mit höheren Kosten in den Urlaubsregionen rechnen müssen. Einerseits sind diese natürlich auch von der aktuellen Inflation und den rasant steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen betroffen. Andererseits zeichnen sich Engpässe unter anderen bei Mietwagen ab, da das Angebot in den letzten Jahren stark zurückgefahren wurde. Und wann immer die Nachfrage das Angebot übersteigt, schießen die Preise entsprechend in die Höhe. Dies gilt vor allem für die kleineren Urlaubsinseln im Mittelmeer. Gerade Reisenden, die das Budget mit spitzem Bleistift kalkulieren müssen, wird daher zu einer möglichst frühen Buchung geraten, denn die Preise werden in diesem Jahr nur eine Richtung kennen: aufwärts.

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