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Weg vom All-Inclusive-Stress: Alternative Urlaubsformen im Überblick

Wir alle haben uns regelmäßige eine Pause von unserem stressigen Arbeitsalltag verdient. Manchmal reicht ein bloßes Wochenende nicht mehr aus und wir sehnen uns nach einer ausgedehnten Urlaubsreise. Für viele Deutsche ist die Reise der Wahl leider noch immer eine Pauschalreise und am besten All-Inclusive. Meist sehen sie dabei in ihrem Urlaub nicht viel mehr als ihr Hotelzimmer und den Pool. Doch ist das wirklich erholsam? Es gibt doch viele alternative Möglichkeiten, wie man den Urlaub sinnvoller und erholsamer verbringen kann. Wir geben einen Überblick.

Aschendorff Medien

Foto: unsplash.com

Pauschalreisen häufig nicht nachhaltig

Pauschalreisen, wie etwa All-Inclusive-Urlaube stehen bei den Deutschen noch immer an erster Stelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Pauschalreisen bieten eine Menge Planungssicherheit und finanziell sind sie ebenfalls abgesichert, wie man im Rahmen der aktuellen Corona-Pandemie beobachten konnte.

Dennoch sollten wir uns so langsam wegbewegen von Pauschalreisen und uns eher für alternative Reiseformen entscheiden, und zwar auch der Umwelt zuliebe. Vor allem All-Inclusive-Urlaube sind eher wenig nachhaltig. Am Urlaubsort in den Ferienresorts werden die Mitarbeiter*innen häufig ausgenutzt und schlecht bezahlt.

Auch die Verpflegung ist nicht unbedingt nachhaltig, da zu jeder Zeit ein reichhaltiges Buffet wartet, von dem jedoch oft ein großer Teil unberührt weggeworfen werden muss.

Zwischen Camping und Glamour: Glamping

Ein neuer Trend, der uns wieder näher zur Natur bringen soll, ist das sogenannte Glamping. Das Wort setzt sich zusammen aus „Glamour“ oder „glamourös“ und „Camping“. Man könnte es mit einem Luxuscamping bezeichnen.

Zwar besteht hier eine gewisse Verbundenheit mit der Natur, aber es muss doch nicht auf spezielle Annehmlichkeiten, wie etwa ein gemütliches Bett oder eine Dusche verzichtet werden.

Vor allem außergewöhnliche Unterkünfte üben hier einen besonderen Reiz auf Urlauber*innen aus. Überall auf der Welt gibt es spezielle Angebote, wie etwa ein Urlaub in einem Baumhaus, einem echten Iglu oder einem Safarizelt. Wer hier ein wenig auf Luxus verzichtet, kann deutlich nachhaltiger und erlebnisreicher Urlaub machen als bei einer Pauschalreise.

Selbstversorger im Ferienhaus

Ein Klassiker, wenn es um einen nachhaltigen Urlaub geht, ist wohl die Unterbringung in einem Ferienhaus. Dabei muss auf keinerlei Luxus verzichtet werden. Im Gegensatz zum Hotel bieten Ferienhäuser oder Ferienwohnungen eine Menge Vorteile.

Vor allem die Flexibilität ist hierbei hervorzuheben. Während sich die Gäste im Hotel an bestimmte Zeiten und Sperrstunden halten müssen, sind Urlauber*innen in einem Ferienhaus frei in all ihren Entscheidungen. Sie können das frühstücken, was sie gerne wollen, und zwar wann sie es möchten.

Ein weiterer Vorteil ist das Thema Platz: Ferienhäuser bieten mehr Platz und Möglichkeiten als ein Hotelzimmer. Hier lässt sich ganz einfach eine ganze Familie unterbringen, meist sogar günstiger als in einem Hotel.

Tier und Hof versorgen: Urlaub auf dem Bauernhof

Vor allem Familien mit jüngeren Kindern werden bei dieser Urlaubsform ihre Freude haben. Ein Urlaub auf dem Bauernhof kann zu einem Erlebnis werden. Hier bekommt die gesamte Familie einen echten Einblick in die Arbeit von Landwirt*innen und können selbst mit anpacken.

Auf diese Weise ist die Erholung vorprogrammiert, selbst wenn es manchmal etwas anstrengender werden kann. Denn man ist so sehr mit den anfallenden Aufgaben beschäftigt, dass man gar keine Zeit hat, über den stressigen Alltag nachzudenken.

Vor allem die Kinder werden einen solchen Urlaub nicht vergessen. Nicht nur können sie sich mit den Tieren auf einem Bauernhof auseinandersetzen, sondern ihnen wird auch ein nachhaltiger Umgang mit Tieren und Lebensmitteln beigebracht.

Foto: unsplash.com

Wellness aber Bio im Bio-Hotel

Wer in seinem Urlaub dennoch keinen Finger krumm machen möchte, muss sich nicht unbedingt einschränken, um nachhaltig zu reisen. Die Lösung bietet die Unterbringung in einem Bio-Hotel. Es bietet genau die Annehmlichkeiten, die ein herkömmliches Hotel bietet, allerdings stehen hier Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Vordergrund.

Dazu zählt unter anderem, dass die Mitarbeiter*innen fair entlohnt werden und dass ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln gepflegt wird. Solche Hotels existieren nicht neben der Natur und zehren von ihr, sondern sie versuchen im Einklang mit der Natur zu agieren.

Urlaubsabenteuer: Wohnungstausch

Eine noch eher unbekanntere Form des Urlaubs kann der Wohnungstausch sein. Wie der Name bereits vermuten lässt, tauschen zwei Personen oder zwei Familien die Wohnungen für die Dauer des Urlaubs.

Der Vorteil dabei ist, dass die Unterkunft für die nächste Reise wirklich sehr günstig ausfällt. Der Nachteil ist jedoch, dass man ein sehr großer Vertrauensvorschuss vorausgesetzt wird, um teils unbekannten Personen die eigene Wohnung für den Urlaub zu überlassen. Zudem „kauft“ man hier nicht selten die Katze im Sack. Dennoch kann es eine Erfahrung wert sein.

Möglich machen es spezielle Tauschportale. Sie garantieren zwar hier eine Sicherheit, aber dennoch muss nicht immer unbedingt alles nach Plan laufen.

Fazit

Es muss nicht immer unbedingt eine Pauschaltreise sein. Es gibt mittlerweile viel mehr Möglichkeiten zu verreisen. Zwar bieten sie nicht eine solche Planbarkeit und Verlässlichkeit, aber sie bieten Abenteuer, Freiheit und mehr Erlebnisse. Schließlich ist es doch das, was man von einem guten Urlaub erwartet.

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