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Sonderveröffentlichung

Binding Cover (Bindefolie)

Bindefolie – die umweltfreundliche Folie, effektiv schützend und repräsentativer.

Foto: Colourbox.de

Den Deckblättern von Dokumenten, Präsentationen oder Ausarbeitungen kommt eine besonders hohe Bedeutung zu. Zum einen dienen sie Ihre Unterlagen als Stabilisator sowie Schutz vor Verunreinigungen, Feuchtigkeit, Fingerabdrücken oder zum Beispiel auch einem unbeabsichtigten Umknicken. Zum anderen können Deckblätter Ihre Dokumente und Papiere optisch entscheidend aufwerten. Das zahlt sich gerade bei Angeboten, Präsentationen, Produktvorstellungen, Katalogen, Konzepten und Handouts aus. Mit vielseitig einsetzbarer Bindefolie (engl.: Binding Cover) kann genau diese Doppelwirkung erzielt werden.

Was genau ist ein Binding Cover?

Im Allgemeinen fungieren Binding Cover als effektive Schutzfolien für Bindmappen, die als Nebeneffekt die entsprechenden Bindungen zusätzlich veredeln und optisch attraktiv präsentieren bzw. darstellen. Früher bestanden die Folien meistens aus PVC. Inzwischen besteht die Mehrzahl der Folien aus klassischem PET (Polyethylenterephtalat) oder der modernen Variante BOPET (biaxial-orientiertem PET). Hierbei handelt es sich um thermoplastische Kunststoffe, die zur Familie der Polyester gehören. Bindefolien auf PET-Basis profitieren dabei von zahlreichen Material-Vorteilen.

Dies sind die relevantesten Eigenschaften von PET:

  • hohe Steifigkeit und Härte
  • hohe Festigkeit.
  • umweltfreundlich bei der Entsorgung
  • gute chemische Beständigkeit gegen Säuren

Bindefolien aus BOPET bieten zusätzlich weitere vorteilhafte Eigenschaften

Diese Eigenschaften bzw. Merkmale machen PET zu einem wesentlichen Basismaterial für Bindefolien und viele andere Folienarten. Durch die Nutzung von BOPET lassen sich die Eigenschaften von Polyesterfolien noch weiter verbessern.

Neben der Verwendung als Folienmaterial wird BOPET aufgrund seiner Merkmale und Eigenschaften vorzugsweise auch für die Herstellung von Verpackungslaminaten verwendet. Welchen Stellenwert biaxial orientiertes Polyethylenterephtalat bei der Fertigung von Folien, Filmen, Laminaten oder auch Teststreifen in der pharmazeutischen Industrie mittlerweile erlangt hat, lässt sich auch an aktuellen Zahlen erkennen. Laut des von Wood Mackenzie initiierten BOPET Film Global Supply Demand Reports steigern BOPET-Folien seit 2013 ihren Marktanteil um jährlich 6,7 Prozent.

Bindefolie bietet eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten

Bindefolie lässt sich dabei aber nicht nur als Deckblatt nutzen, sondern kommt häufig gleichzeitig auch als stabilisierende und schützende Hülle für die Rückseite von Broschüren, gebundenen Berichten und anderen wichtigen Unterlagen zum Einsatz. Es ist auch möglich, das Binding Cover zum Beispiel mit einem Einbanddeckel als Rückseite entsprechend zu kombinieren. Außerdem findet Bindefolie auch Anwendung als

Trennblätter bei umfassenden Berichten und ähnlichen schriftlichen Ausarbeitungen.

Je nach den verwendeten Grundmaterialien können Bindefolien auch in Form von Sichtfenstern in Produktverpackungen verwendet werden. Bei Lebensmittelverpackungen bieten sich hier zum Beispiel Bio-Bindefolien als Material für Sichtfenster an. Weitere Einsatzbereiche sind im Bereich von Künstler- und Zeichenbedarf zu finden. In selteneren Fällen wird ein Binding Cover auch als Kaschierfolie oder Laminierfolie genutzt.

Bindefolien weisen je nach Art mitunter deutliche Unterschiede auf

Im Fachhandel sind inzwischen viele verschiedene Varianten von PET- und BOPET-Folien erhältlich. Diese liegen in verschiedenen Formaten, Stärken (teilweise bis zu 200 µ) und Ausführungen vor. Dabei unterscheiden sich die Bindefolien gerade im Hinblick auf die Beschaffenheit der Oberfläche, die Optik und einzelner Eigenschaften mitunter deutlich. So lassen sich zum Beispiel insbesondere fein matte und glasklare Folienversionen hervorragend als Buchdeckelfolie für Bindemappen mit Spiralbindung, Thermobindung oder Wire-O-Bindung (Drahtkammerbindung) verwenden. Auch eine Bindefolie mit einer kristallklaren, transparenten oder einer fein matten, transluzenten Oberfläche eignen sich perfekt für diese Art von Anwendungsszenarien.

Je nach Ausführung kann es auch zu bestimmten Spezifikationen kommen. So zeigt sich zum Beispiel eine Bindefolie mit einer fein matten Oberfläche extrem un empfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Immer öfters genutzt werden mittlerweile auch farbige Ausführungen, die als Alternative zu den klassischen Bindefolien mit transparenter Struktur angeboten werden. Auch hier wächst das Angebot stetig. Die Bandbreite an Möglichkeiten reicht dabei von transparent-blauen über transparent-grünen bis hin zu transparent-roten Binding Cover Ausführungen.

Woran lassen sich qualitativ hochwertige Bindefolien erkennen?

Bindefolie ist dabei aber nicht gleich Bindefolie. Hier gibt es teilweise eminente Qualitätsunterschiede. Qualitativ hochwertige Binding Cover bestehen meistens aus PET oder BOPET. Folienversionen dieser Art verfügen in der Regel dabei immer über eine besonders ausgeprägte UV-Stabilität und eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Zudem ist darauf zu achten, dass die jeweils ausgewählte Bindefolie bestenfalls komplett weichmacherfrei und vergilbungsfrei ist. Grundsätzlich gilt: Im Vergleich zu anderen Folien aus Kunststoff können Binding Cover aus hitzebeständigem BOPET immer weitaus mehr beansprucht werden. Auch die Haltbarkeitsdauer ist um einiges höher. Die Bindefolien sollten dabei zusätzlich vom Hersteller statisch entladen worden sein, da dies im weiteren Verlauf eine optimale Verarbeitbarkeit gewährleistet.

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