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Sonderveröffentlichung

Wachstum nach Haartransplantation – nach 3 Monaten erste Ergebnisse sichtbar

Bekannterweise sind Menschen individuell. Dadurch ist das Wachstum nach einer Eigenhaartransplantation ebenfalls sehr unterschiedlich. Bei manchen Patienten zeigt sich wesentlich schneller neuer Haarwuchs durch die implantierten Transplantate, als bei anderen. Die Begriffe „Fast Grower“ (schnelles Wachstum), und andererseits „Slow Grower“ (langsames Wachstum) verdeutlichen diese Unterschiede beim Wachsen der frisch verpflanzen Haarwurzeln.

von Aschendorff Medien

Foto: @Health Travels

Bei einigen Patienten kann man bereits nach etwa 3, 4 bis 6 Monaten nach der Haartransplantation ein gutes Ergebnis beobachten. Bei anderen kann das erste Wachstum eventuell einige Monate länger auf sich warten lassen. Dass sich jedoch komplett kein Wachstum nach einer Eigenhaarverpflanzung zeigt, kann so gut wie ausgeschlossen werden.

Strikte Verhaltensregeln schützen die Transplantate

Damit die eingesetzten Transplantate (Grafts) bestmöglich anwachsen können, müssen Patienten für einige Zeit (zwei bis drei Wochen) nach ihrer Haartransplantation extremes Schwitzen und Sport (speziell Krafttraining), schwere Tätigkeiten sowie Staub und Nässe (Feuchtigkeit) unbedingt vermeiden. Zudem sollten die behandelten Empfängerareale der Kopfhaut so lange vor direkter Sonne geschützt werden, bis deren Rötung vollständig zurückgegangen ist.

1 Woche Schonfrist für die behandelten Areale

Circa 24 bis 48 Stunden nach dem Implantieren der Haare machen sich unansehnliche, jedoch schmerzlose Schwellungen im Bereich von Augen und Stirn bemerkbar. Diese haben sich normalerweise nach etwa 7 Tagen gut gebessert, sodass Dritte nichts Ungewöhnliches mehr erkennen. Duschen dürfen Patienten für einige Tage nur als Körperdusche, denn für die transplantierten Kopfhautbereiche gelten spezielle Pflege- beziehungsweise Waschhinweise des Arztes.

Das Wachstum nach Haartransplantation beginnt normalerweise innerhalb der ersten 7 Tage. Vorab schließen sich die Mikrokanäle, die die Grafts aufgenommen haben. Anschließend bilden sich minimale Wundkrusten, die die Einstichkanäle schützen. Der gleiche Prozess der Heilung nach Haartransplantation findet im Spenderbereich (Donor) am Hinterkopf statt.

1. Tag nach Haartransplantation Foto: @Health Travels

Die Transplantate sind kurz nach ihrer Versetzung sehr empfindlich, da sie noch nicht zu einhundert Prozent angewachsen sind. Patienten sollten daher unbedingt jede Art Berührungen vermeiden. Dazu gehören unter anderem auch Reibung, enormer Druck und Stöße sowie Kratzen.

Gleiches gilt während der ersten Zeit für Kopfbedeckungen. Erst nach Verlauf von mindestens 7 Tagen kann beispielsweise ein loses Cap oder ein weicher Anglerhut verwendet werden. Denn die neuen Haarwurzeln wachsen innerhalb dieser Zeitspanne fest an. Sehr eng sitzende Kopfbedeckungen und besonders aus reiner Wolle (kann an den Transplantaten hängen bleiben) sind allerdings erst nach ungefähr 14 Tagen empfehlenswert.

Zwei Wochen nach der Haartransplantation - die Entwicklung der Kopfhaut

Die sanfte, tägliche Wäsche der behandelten Entnahme- und Implantationsbereiche mit schonendem Shampoo (beispielsweise Baby-Shampoo) begünstigt die Abheilung der Einstichstellen. Mithilfe einer pflegenden Lotion werden die Wundkrusten an den winzigen Wunden langsam aufgeweicht, sodass diese nach etwa einer bis zwei Wochen abfallen. Hierbei handelt es ich um einen sehr wichtigen Prozess im Rahmen der Wundheilung nach einer Eigenhaartransplantation.

Diesen Zeitraum verwenden viele Patienten für entspannte Urlaubstage. Sind sämtliche Wundkrusten abgefallen, zeigt sich eine zarte Kopfhaut in hellroter bis rosa Färbung. Bis sich wieder eine normale Hauttönung in den behandelten Bereichen einstellt, können durchaus 4 bis zu 12 Wochen vergehen. Denn der Heilungsprozess ist sehr individuell. Je empfindlicher und heller der Hauttyp ist, umso länger bleiben diese Bereiche gerötet. Dunklere Hauttypen zeigen manchmal bereits nach 14 bis zu 21 Tagen einen normalen Hautton.

2 Wochen nach Haartransplantation Foto: @Health Travels

Wer in diesem Zeitrahmen gesellschaftsfähig sein muss, kann die geröteten Bereiche durch einen passenden, kosmetischen Abdeckstift (Drogeriemarkt, Apotheke) leicht kaschieren. Um die Regeneration der Kopfhautregionen zu unterstützen und die sensiblen Partien entsprechend zu pflegen, eignen sich Produkte, die beispielsweise Panthenol Öl oder Aloe Vera enthalten. Des Weiteren lassen sich auch sogenannte Streuhaare verwenden, um die Bereiche optisch zu verdichten. Streuhaare werden von führenden Stylisten und Friseuren angeboten.

Wachstum nach Haartransplantation in den ersten 4 Wochen

Die implantierten Haare fallen nach circa 3 bis etwa 8 Wochen nach der Haartransplantation wieder aus. Diese Art Haarausfall ist normal und wird von den Ärzten auch erwartet. Wie viele Transplantate letztendlich ausfallen, ist sehr unterschiedlich. Denn jeder Körper reagiert auf einen derartigen Eingriff anders. Es können allerdings manchmal ungefähr 80 Prozent sein. Der Rest wächst ohne Ruhepause sofort weiter.

Insgesamt ist dieser Umstand normal, da die Grafts (Transplantate) sozusagen einen Sauerstoffmangel (vorübergehender Schockausfall) erleiden. Dieser tritt ein, wenn die Follikel entnommen werden und kurze Zeit außerhalb des gewohnten Umfeldes verbringen. Die Transplantate wechseln in eine Art Ruhephase, die sogenannte Haarpapille, die das Wachstum des Haares verantwortet, ist allerdings schon bestmöglich verankert.

Es fällt lediglich der Haarschaft aus! Ab etwa 9 Wochen entstehen neue Haare, die sich stetig weiterentwickeln. Der größte Wachstumsschub erfolgt normalerweise erfahrungsgemäß nach ungefähr nach 3 Monaten bis 4 Monaten.

3 Monate nach Haartransplantation Foto: @Health Travels

Ergebnisse der Haar-OP nach drei bis vier Monaten
Im Zeitraum von ungefähr 3 bis zu 6 Monaten nach der Haartransplantation startet das Wachstum der Haare. Die zeitliche Entwicklung ist bei allen Patienten unterschiedlich. Auf der Kopfhaut können Unebenheiten beziehungsweise Pickel auftreten, da sich neue Haarschäfte den Weg ans Licht bahnen. Die Kopfhaut reagiert manchmal sensibel und rötet sich ganz leicht. Manchmal tritt eine Art Taubheitsgefühl im Empfängerbereich auf, der jedoch nach einer gewissen Zeit wieder verschwindet. Einschränkungen im Alltag entstehen dadurch nicht.

6 Monate nach Haartransplantation Foto: @Health Travels

Das Wachstum nach Haartransplantation verläuft stets unterschiedlich. Manche Patienten können sich bereits nach drei bis vier Monaten über Haare mit einer Länge von 3 Zentimeter bis 4 Zentimeter freuen. Bei den meisten Patienten sind die neuen Haare innerhalb dieser Zeit jedoch nur einige Millimeter lang. Um diese Ungleichheit in der Anfangszeit zu harmonisieren, kann ein Haarschnitt helfen, der die andere Kopfbehaarung passend kürzt. Das komplette Haupthaar kann der Friseur mittels Maschine etwa 2 Monate nach der Haarverpflanzung schneiden. Vorher darf immer nur eine Schere verwendet werden!

Wachstum der Transplantate nach Ablauf von sechs Monaten

Der behandelte Kopfhautbereich füllt sich ab dem sechsten Monat nach der Haartransplantation langsam mit neuen kräftigen Haaren. Der Zeitraum, bis Patienten sich über eine ästhetische Kopfbehaarung freuen können, kann bis 12 Monate betragen. Es lässt sich, im Vergleich mit den vergangenen sechs Monaten, beobachten, wie der Haarwuchs zunimmt. Sind 12 Monate vergangen, kann das endgültige Resultat der modernen Eigenhaartransplantation vollständig bewundert werden.

12 Monate nach Haartransplantation Foto: @Health Travels

Allerdings gibt es auch für diese Zeitspanne in Bezug auf das Wachstum nach Haartransplantation gewisse Ausnahmen. Bei einigen Patienten zeigen sich die ersten, deutlich wahrzunehmenden neuen Haare ab dem sechsten bis achten Monat nach der Haar-OP. Andere Patienten bemerken jedoch bereits ab dem vierten bis fünften Monat eine erhebliche optische Verbesserung. Diese Ausnahme ist allerdings eher selten, muss jedoch erwähnt werden.

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