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Technik

Autos, Kleidung, Essen – das können die neuen 3D-Drucker

Neues Auto gefällig? Nichts zum Anziehen? Wie wäre es mit einem saftigen Steak? Die neuen 3D-Drucker sollen von Fahrzeugen über Kleidung bis hin zu Lebensmitteln alle Dinge des täglichen Lebens drucken können. Doch halten die Drucker auch, was sie versprechen?

3D-Drucker bei der Arbeit Foto: colourbox.de

Einstiegsmodelle ab 600 Euro

Ende Oktober wurde ein neuer 3D-Drucker vorgestellt, der schon für weniger als 600 Euro zu haben ist. Dieses Einstiegsmodell kommt mit einem 3D-Scanner und soll – wenn es nach den Entwicklern geht – schon bald in jedem Privathaushalt stehen. Tatsächlich soll die Nachfrage nach günstigen 3D-Druckern bis 2018 deutlich steigen. Vor allem Privathaushalte werden hier als potenzielle Kunden gesehen. Derzeit machen die 3D-Drucker in der Preiskategorie bis 1.000 US-Dollar nur knapp zwölf Prozent des Markts aus – hier gibt es also noch viel Potenzial nach oben. Für den Privatgebrauch werden vor allem die Plug-and-Play-Geräte attraktiv sein, da diese Drucker direkt nach dem Anschließen druckbereit sind. Doch bis auch Privathaushalte Lebensmittel und Kleidung drucken können, wird noch einige Zeit vergehen. Diese besonderen 3D-Drucker kosten derzeit noch so viel wie ein Kleinwagen.

Ersatzteile und Schmuck drucken

Während Steaks aus dem Drucker derzeit noch Zukunftsmusik sind, kann man mit den günstigen 3D-Druckern bereits Ersatzteile ausdrucken. Gerade für Besitzer von älteren Autos oder Motorrädern dürfte das interessant sein: Ersatzteile für Oldtimer sind schwer zu bekommen, und oftmals muss man lange warten, bis sie endlich da sind. Viel praktischer ist es da, wenn man die Ersatzteile einfach zu Hause ausdrucken kann. Dafür schickt man die benötigte Datei an den Drucker und dieser wird dann Schicht für Schicht das erhitzte Filament auftragen, bis das gewünschte Ersatzteil fertig ist. Wenn es ausgehärtet ist, kann das Druckergebnis problemlos in das Auto oder Motorrad eingebaut werden.

Ähnlich verhält es sich mit Schmuck: Auch hier wird eine Design-Datei an den Drucker geschickt. Der Drucker trägt dann das Filament Schicht für Schicht auf und formt so ganz individuell gefertigte Ringe, Armbänder, Ketten oder Anhänger. Wie das Magazin von tinte24.de berichtet ,werden auch Kleider, Solarzellen oder sogar ganze Häuser mit Hilfe der 3D-Technologie gedruckt. Der Industrie sind also so gut wie keine Grenzen gesetzt. Langfristig sollen diese Möglichkeiten auch Privatanwendern zur Verfügung gestellt werden.

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