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Sonderveröffentlichung

USB-C Kabel ist nicht gleich USB-C Kabel

Es ist nicht überall drin, was draufsteht, und genauso verhält sich das auch
mit USB-C Kabeln. Ein Gerät mit einem USB-C-Anschluss - wie ein MacBook oder ein anderer kompatibler Laptop, ein iPad Pro, ein Nintendo Switch oder ein Android-Telefon - benötigen ein Kabel, um es aufzuladen und Daten von und zu anderen Geräten zu übertragen. Bei USB-C können sich selbst identisch aussehende Kabel sehr unterschiedlich verhalten. Beispielsweise kann ein Kabel, das ein Telefon mit Höchstgeschwindigkeit auflädt, beim Übertragen von Musikdateien träge sein - oder umgekehrt. Hier ist es wichtig, das beste Kabel für den jeweiligen Einsatz zu finden. Zum günstigen Preis.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Kurze Basics zu USB

USB-A-Anschlüsse sind auf 12 Watt Ladeleistung begrenzt. USB-C bietet 18 Watt Schnellladeleistung für Telefone und bis zu 100 Watt für Laptops. Lightning-Kabel können normales 12-Watt-Laden über USB-A und schnelleres Laden über USB-C ermöglichen. Und Micro-USB kann unabhängig von einer USB-A- oder USB-C-Verbindung nur normales Aufladen ermöglichen.

Was ist USB-C?

USB-C bezieht sich ausschließlich auf die Form eines 24-poligen Steckers, der entweder ein Stecker oder eine Buchse sein kann. Der Anschluss hat mehr Pins als frühere USB-Formen (wie A und Micro B), sodass er Geräte aufladen und Ihre Daten sehr schnell übertragen kann. Der Hauptzweck, für den USB-C entwickelt wurde, bestand darin, auf alle verschiedenen Kabel und Adapter zu verzichten, um eine universellere Lösung sowohl für das Aufladen als auch für die Datenübertragung zu schaffen.

Was ist USB-C nicht?

Wie bereits erwähnt, bezieht sich USB-C auf die Form eines 24-poligen Steckers. Nur weil ein Kabel USB-C ist, heißt das nicht, dass es eine bestimmte Leistung, Übertragungsgeschwindigkeit oder ein bestimmtes Protokoll unterstützt. Es kann sich beispielsweise um ein USB-C- 3.1 (schnelle Datenübertragung), 2.0 (langsamere Datenübertragung) oder eine andere Spezifikation handeln.

Kabelsalat vermeiden

USB-C-Kabel können in Bezug auf Geschwindigkeit, Leistung und Protokollfunktionen variieren. Außerdem sind unterschiedliche Längenanforderungen zu beachten. Orientierungshilfen bei der Kabelwahl bieten professionelle Webseiten, die deutsche Version eines niederländischen Kabelprofis mit über 4 Millionen Kunden.

Was kann USB-C?

Ein USB-C-Kabel kann einige oder mehrere dieser Funktionen enthalten:

-         Aufladen des Geräts

-         Stromversorgung von Monitor und Laptop

-         Schnelle Datenübertragung - bis zu 40 Gbit/s (Thunderbolt 3)

-         Audiounterstützung

-         HDMI – Unterstützung

-         DisplayPort (siehe auch https://www.displayport.org/)

-         MHL (Mobile High-Definition) - (gute Erklärung auf Wikipedia)

-         Thunderbolt 3


Auch hier sind diese Funktionen Kabel-spezifisch, was bedeutet, dass ein bestimmtes USB-C-Kabel möglicherweise nicht über einige dieser Funktionen verfügt. Andererseits können die meisten Kabel Daten übertragen und Geräte aufladen.

Es ist wichtig zu beachten, dass USB-C nur die Form und Art des Steckers darstellt und nichts über die Art der Spezifikationen und Übertragungsgeschwindigkeiten aussagt, die ein Kabel unterstützt.

Ein USB-C-Kabel kann die folgenden Spezifikationen unterstützen:

1.       USB 2.0 (480 Mbit/s)

2.       USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s)

3.       USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s)

4.       Thunderbolt 3 (20 Gbit/s)

5.       Thunderbolt 3 (40 Gbit/s)


Warum sind diese Spezifikationen und Übertragungsgeschwindigkeiten wichtig?

Diese sind von Bedeutung, da es bei einem USB-C-Kabel physikalische Unterschiede gibt, je nachdem, welche Spezifikation es unterstützt. Daher können sich verschiedene Kabel, die identisch aussehen, sehr unterschiedlich verhalten.

Das USB-IF (USB Implementers Forum, eine offizielle Behörde für USB), definiert USB-C-Kabel, die entweder USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) oder USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) unterstützen, als "Full-Featured"-USB-C-Kabel.

USB-C-Kabel mit vollem Funktionsumfang verfügen über 10 Drähte mehr im Vergleich zu USB-C-Kabeln, die nur USB 2.0 unterstützen.

Um Fehlkäufe zu vermeiden, lohnt sich der Weg zum Profi allemal.

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