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Hundeerziehung: Tipps für das Zusammenleben von Mensch und Tier

Hunde richtig erziehen: Dabei geht es um mehr als "Sitz!" und "Bei Fuß!". Mit Hundeerziehung ist die komplette Sozialisierung des Tieres gemeint. Es soll sich in sein Umfeld einfügen und mit Menschen sowie anderen Tieren zurechtkommen. Die folgenden Tipps geben einen Überblick, worauf es bei der Hundeerziehung ankommt.

Aschendorff Medien

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Tipp 1: den richtigen Hund auswählen

Erfolgreiche Hundeerziehung fängt bereits an, bevor das Tier zum ersten Mal die Wohnung oder das Haus betritt. Damit ein weitgehend reibungsloses Zusammenleben möglich ist, müssen Hund und Mensch zusammenpassen. Größe, Charakter und typische Rasseeigenschaften spielen eine entscheidende Rolle. Sind Kinder und andere Tiere im Haus, sollte der Hund umgänglich sein. Große, temperamentvolle Tiere brauchen viel Platz und Auslauf.

Tipp 2: junge Hunde richtig sozialisieren

Die ersten Schritte der Welpenerziehung bestehen darin, den Junghund an Menschen und Umfeld zu gewöhnen. Er soll lernen, wer seine Bezugspersonen sind. In dieser Phase ist Geduld erforderlich, um dem Welpen Vertrauen und Sicherheit zu geben. Ab dem sechsten oder siebten Monat ist es Zeit, alle wichtigen Grundkommandos zu üben. Wenn der junge Hund sein Verhalten plötzlich ändert, kommt er in die Pubertät. In dieser Phase testet er gerne seine Grenzen aus. Wenn dies zu regelmäßigen Konflikten führt, ist es sinnvoll, die örtliche Hundeschule oder einen Hundetrainer zu kontaktieren. Denn die Korrektur unerwünschter Verhaltensweisen dauert in der Regel lange.

Tipp 3: Erziehung von erwachsenen Hunden

Die Hundeerziehung ist mit dem Ende der Pubertät nicht abgeschlossen. Bestehende Regeln müssen gefestigt, neue Verhaltensweisen und Tricks können erlernt werden. Hunde lernen - wie Menschen - ihr ganzes Leben lang hinzu. Das ist zum Beispiel notwendig, wenn sich durch einen Umzug das Lebensumfeld ändert. Bei manchen Tieren muss im Erwachsenenalter die Grundausbildung nachgeholt werden, weil sie im Welpenalter versäumt wurde.

Tipp 4: Spiel, Spaß und Spannung

Hunde brauchen genügend Abwechslung in ihrem Leben. Ein gelangweilter Vierbeiner zeigt seine Unzufriedenheit durch gereiztes Verhalten oder sucht sich selbst eine Beschäftigung. Deswegen ist es wichtig, dem Hund regelmäßig etwas zum Erkunden oder Ausprobieren anzubieten. Das kann ein neues Spielzeug, ein neuer Trick oder eine neue Route beim Spaziergang sein. Überfordert sollte das Tier jedoch nicht werden. Sonst verliert es den Spaß an den Aktivitäten und zieht sich immer mehr zurück.

Tipp 5: Probleme erkennen und richtig reagieren

Zeigt der Hund unerwünschtes Verhalten, ist zunächst Ursachenforschung gefragt. Bisweilen liegt es an einer unerkannten Verletzung oder Erkrankung, die umgehend behandelt werde sollte. Falls der Hund aufgrund von Langeweile auffällig wird, reicht es meist aus, sich mehr mit ihm zu beschäftigen. Handelt es sich jedoch um gezielte Provokationen, weil das Tier sich nicht unterordnen will, empfiehlt es sich, einen Fachmann zurate zu ziehen.

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