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Nachhaltigkeit in der Automobilbranche - was zu tun ist und wie es realisiert werden soll

Nachhaltigkeit - Entwicklung in der Automobilbranche

Dass Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie verstärkt auf dem Vormarsch ist, dürfte spätestens mit der verstärkten Produktion von Autos mit Elektroantrieb jedem klar geworden sein. Jüngst erst ließ der Volkswagen Konzern verlauten, dass er nun bei den Abo-Modellen für E-Autos mitmischen will. Damit einhergehen soll beim Volkswagen Konzern und weiteren Autobauern der Wegfall vom Schaltgetriebe für Fahrzeuge, die vollends elektrifiziert sind.

Aschendorff Medien

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Den Autobauern ist es demnach ernst - dem Gesetzgeber ohnehin. Die Frage ist jedoch, wie nachhaltige Ansätze in der Automobilbranche vom Verbraucher angenommen werden. Wie der Umstieg auf Nachhaltigkeit in der Automobilbranche gelingen kann, beleuchtet der folgende Überblick.

Die treibenden Kräfte für Nachhaltigkeit in der Automobilbranche - konzeptionell etabliert

E-Mobility und Shared Mobility

Zu den wichtigsten Punkten, die beim Umstieg auf nachhaltige Ansätze zu berücksichtigen sind, zählen E-Mobility und Shared Mobility. Insbesondere geht es hierbei um die ausgestoßenen CO2-Emissionen, die sich ungünstig auf den Klimawandel auswirken. Durch nachhaltige Lösungen wie den Kauf eines Elektroautos sollen die Schadstoffausstöße drastisch reduziert werden. Besonders attraktiv ist das Mieten eines E-Autos bzw. das Abo-Modell, wie es von BMW, Mercedes-Benz, Porsche und nun auch Volkswagen angeboten wird. Das Mieten - besser bekannt auch als Car-Sharing - hat den Vorteil, dass sehr viele Menschen daran partizipieren können. Vor allem für jene Autofahrer, die im Jahr auf unter 10.000 km kommen, und ein Auto in unregelmäßigen Abständen benötigen, gewinnen hierdurch ein hohes Maß an Flexibilität - Autobauer zusätzlich ein positives Image.

Nachhaltige Fahrzeugkomponenten

Nicht nur bei der Nutzung eines Fahrzeugs ist Nachhaltigkeit das Nonplusultra, sondern auch in der Fertigung der einzelnen Fahrzeugkomponenten. Dabei werden unter anderem Antriebsstränge alternativ hergestellt. Brennstoffzellen sind in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort.

Wertschöpfungskette nachhaltig gestalten

Um volatil organische Kohlenwasserstoffe zu minimieren, ist es wichtig, die lediglich in geringem Maße zur Verfügung stehenden Ressourcen sorgfältig zu nutzen. Ein ausgesprochen wichtiger Punkt hierbei ist, dass der Verschwendung von Materialien gezielt gegengesteuert wird. Dies lässt sich in der Produktion mithilfe hochpräziser Dosieranlagen für die industrielle Fertigung hervorragend realisieren. Insbesondere bei den Fahrzeuglackierungen tut sich dahingehend einiges. Indem Fahrzeuglacke lösungsmittelfrei durch Pulverlacksysteme aufgebracht werden, entstehen lediglich geringe Abfälle. Darüber hinaus lassen sich Lacke dank Robotertechnologie präzise applizieren. So werden lediglich die Ressourcen genutzt, die für die Herstellung des jeweiligen Bauteils unbedingt notwendig sind.

Daraus ergeben sich in der Regel ebenfalls wirtschaftliche Vorteile, da bei gleichbleibenden Ressourcen mehr Fahrzeuge produziert und somit schlussendlich auch abgesetzt werden können. Ein weiterer Punkt hierbei ist das Recycling von Rohstoffen, die bis zu ihrem Ursprungsort zurückverfolgt werden können. Die Fertigung biologisch abbaubarer Fahrzeugteile sowie das Recyceln von Batterien sind einige Beispiele, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind. Fazit: Nachhaltigkeit in der Automobilbranche hat innovative Ansätze und ist nicht mehr wegzudenken.

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