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Frühling

Tipps zur Pflege von Frühlingsblumen für Balkon und Garten

Der Schnee dieses Winters ist vielerorts gerade erst geschmolzen. Und doch scheint der Übergang zum Frühling bereits eingeleitet zu sein. Meteorologen zufolge könnten die letzten Tage des Februars besonders warm werden. Insbesondere die Pflanzenliebhaber werden diese Nachricht zu schätzen wissen und bereiten sich deshalb bereits auf den anstehen Frühling vor. Doch welche Blumen eignen sich für Balkon und Garten und mit welchen Tipps gelingt die Pflege der Pflanzen ohne Probleme?

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Die richtige Pflege - so wird's gemacht

Viele der bekannten Frühblüher wie Primeln, Alpenveilchen oder Stiefmütterchen können bereits zwischen Ende Februar und Anfang März umgetopft und auf den Balkon oder in den Garten gebracht werden. Da sie sehr frostunempfindlich sind, stellen auch kalte Nächte keine Gefahr für die Frühblüher dar. Sollte es dennoch zu frostigen Nächten kommen, können die Blüten mithilfe von Zeitungspapier oder Vlies abgedeckt und vor extremer Kälte geschützt werden. Zudem gilt es jedoch darauf zu achten, dass beim Einpflanzen keine Erde aus dem Vorjahr genutzt wird. Diese enthält nicht nur wenige Nährstoffe, sondern kann auch Schädlinge enthalten.

Übrigens: Wer sich für die Arten der Pflanzen sowie deren ideale Aufzucht begeistert, der findet online sehr interessante Ratgeber rund um die vielfältigen Frühlingsblumen. Die Unterschiede zu kennen, kann mitunter sehr wichtig sein. Letztlich eignen sich einige Frühblüher eher für den Garten, anderen hingegen gedeihen besser auf dem heimischen Balkon. So ist die Wuchshöhe von Narzissen mit bis zu 60 Zentimetern nicht für jeden Balkon geeignet. Im Garten lassen sich mit ihnen allerdings wunderschöne Beete anlegen. Sich intensiver mit den Sorten der einzelnen Pflanzen auseinanderzusetzen kann auch aus anderer Perspektive wichtig sein. So gibt es heutzutage mehr als 5.000 Tulpensorten, die facettenreiche Eigenschaften besitzen.
Eine praktische Eigenschaft von Frühlingsblumen kann schnell zu einem unliebsamen Risiko werden, wenn einige wichtige Pflegehinweise nicht beachtet werden. Da es während der ersten Monate des Jahres mehr Regen gibt, müssen die Pflanzen zunächst seltener gegossen werden. Insofern sind die Frühblüher durchaus als pflegeleicht zu bezeichnen, denn das Wetter nimmt etwas Arbeit auf dem Balkon oder im Garten ab. Da sich der Regen jedoch nicht kontrollieren lässt, kann es mitunter jedoch zu Staunässe kommen, sodass die Pflanzen im schlimmsten Fall regelrecht ertrinken. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Frühlingsblumen immer in Gefäße eingepflanzt, die möglichst groß sind und zudem eine Entwässerungsfunktion besitzen.

Trotz aller Pflege kann es immer mal vorkommen, dass einige Pflanzenteile verblühen. In diesem Fall ist es ratsam, die entsprechenden Pflanzenteile abzuschneiden. Es gibt zwar keine Garantie, doch können auf diese Weise nicht selten neue Triebe hervorgebracht werden.

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