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Sonderveröffentlichung

Der Garten: Luxuriöse Insel der Ruhe

Gärten gehören schon seit jeher zu den bevorzugten Ruheoasen vieler Menschen. In den letzten Jahren hat sich allerdings ein Wandel hinsichtlich der bevorzugten Gartengestaltung vollzogen. Während in den 1990-er Jahren noch beinahe jeder Schrebergarten gleich aussah, ein Holzhüttchen besaß und einen Jägerzaun, wird heute viel mehr auf Individualität und Luxus gesetzt, denn der Garten ist auch ein Prestigeobjekt.

von Aschendorff Medien

Foto: LuxuryTrees

Vom Schrebergarten zum Luxusgarten – das Stück Grün im Wandel der Zeit

Die Welt verändert sich zunehmend und mit ihr auch die Bedürfnisse der Menschen. Der tägliche Stress nimmt zu und damit steigt der Wunsch, einen eigenen Ort des Rückzugs zu besitzen, sich erholen zu können und auszuruhen. Während diese Form der Ruhe noch vor einigen Jahrzehnten meist aus einer kleinen Gartenparzelle bestand, die gemeinsam mit den Gartennachbarn geteilt oder auch allein bewirtschaftet wurde, geht der Trend heute klar zum Grundstück am Haus und zu einem Garten für die Ewigkeit.

Nicht nur in schwierigen Situationen machen Gärten glücklich, sondern auch während des Alltagslebens, denn sie bieten ein Quell der Erholung im eigenen Zuhause. Die Bereitschaft, in einen Garten der Individualität und des Luxus zu investieren, ist gestiegen. Waren es früher vor allem Pachtgärten, die mit Grill, kleiner Hütte und einigen Spielutensilien für die Kinder ausgestattet waren, sind es heute architektonische Meisterwerke, die das Haus bereichern und für die Ewigkeit angelegt sind.

Wertsteigerung von Immobilien durch die Gestaltung einer Gartenanlage

Woher aber kommt die Bereitschaft, dass die Menschen heute keine kleine Parzelle mehr mieten, sondern aus ihrem Grundstück eine meisterhafte Gartenanlage gestalten lassen? Ein Grund ist die Wertsteigerung der Immobilie, die langfristig verzeichnet werden kann. Der Bedarf an Wohnraum steigt, der Wohnraum selbst wird immer geringer. Schon heute ist es schwer geworden, ein passendes Baugrundstück für die eigenen Bedürfnisse zu finden und wer über eine Immobilie nebst Garten verfügt, kann sich zu den glücklichen Menschen zählen.

Schon der erste Blick entscheidet, ob eine Immobilie als wertig wahrgenommen wird oder nur als „ein Haus von vielen“. Der luxuriös eingerichtete Garten ist die bestmögliche Imagepflege, denn er fällt auf den ersten Blick ins Auge. Ein Berufsbild hat sich durch die wachsenden Ansprüche in den Vordergrund gestellt, der Gartenarchitekt. Denn er ist der Ansprechpartner, wenn es um elegante und stilvolle Gärten mit einem hohen Potenzial der Wertsteigerung geht.

Prognostisch ist davon auszugehen, dass in der Zukunft mehr Menschen eine Immobilie mit Garten erwerben möchten, das Angebot aber weiter sinkt. Umso wertiger sind jene Grundstücke, die über einen perfekt eingerichteten Garten verfügen. Wer also heute Investitionsbereitschaft zeigt, kann in den folgenden Jahren und Jahrzehnten mit einer lang anhaltenden Wertsteigerung rechnen. Ganz davon abgesehen, dass ein stilvoll angelegter Garten auch für die nachkommenden Generationen ein besonderer Luxus ist.

Luxuseinrichtung liegt im Trend, der Stil prägt das Ambiente

Ein bisschen Grün, ein Zaun und ein Häuschen reichen nicht mehr aus, um einen wirklich stilvollen Garten als Prestigeobjekt zu designen. Heute wird vermehrt auf ein luxuriöses Interieur geachtet, was in Form einer Kapitalanlage zur Wertsteigerung führt. Ein gutes Beispiel ist der Baumbestand des Gartens. Der Bonsai ist einer der wertvollsten Bäume der Welt, kultiviert zu einem ausgewachsenen Modell kann er einen Wert von mehreren hunderttausend Euro bekommen.

Im Zeitalter von Inflation und Schwankungen auf dem Wertpapiermarkt scheint es daher sinnvoll, das frei vorhandene Kapital nicht unbedingt in Anlagefonds und Aktien zu investieren, sondern etwas Bleibendes zu schaffen. In einen Bonsai oder Gartenbonsai als Anlage investieren? Nicht umsonst werden hochwertige Baumbestände heute als das Gold der Natur bezeichnet.

Aber auch luxuriöse Anlagen wie ein eigener Pool im Garten, ein Koi-Teich oder die Installation eines wertigen Springbrunnens gewinnen mehr und mehr an Beliebtheit. Schon seit Jahren zeichnet sich die Bereitschaft der Menschen ab, ihr Geld nicht mehr in Papiere zu investieren, sondern in handfeste Anlagen. Limitierte Sneakers, Goldbarren, Luxusuhren oder eben Bonsaibäume scheinen für viele Investoren heute mehr Sinn zu bringen als Wertpapiere, bei denen ein kontinuierliches Risiko für einen Wertverlust vorhanden ist.

Warum der Gartenarchitekt keine unnötige Geldausgabe ist

Einen Architekt mit der Gestaltung des Gartens beauftragen? Klingt im ersten Moment dekadent, teuer und überflüssig, ist es bei genauerem Hinsehen aber nicht. Denn um ein langfristiges Grundstück anzulegen, braucht es eine fundierte Planung. Es reicht nicht aus, den Bonsai an ein oder zwei Stellen im Garten zu pflanzen, wenn weder Boden noch Helligkeit für eine gepflegte Kultivierung ausreichen.

Auch wenn die Kosten für einen Gartenarchitekt im ersten Moment hoch erscheinen und vieles in Eigenregie deutlich günstiger funktionieren würde, zeichnet sich das Investment langfristig aus. Um ein Grundstück in einen Garten zu verwandeln, der über Jahrzehnte und mehrere Generationen Bestand hat und für Zufriedenheit sorgt, braucht es eine fundierte Planung, die für Laien oft nicht zu bewältigen ist.

Je genauer und optimaler der Garten auf die Umgebung und die persönlichen Wünsche abgestimmt wurde, desto weniger Aufwand besteht bei der Pflege. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob ein Baumbestand an einem nicht geeigneten Ort platziert wurde und zu einem großen Pflegeaufwand führt oder ob das gesamte Interieur des Gartens unter Berücksichtigung aller relevanten Gesichtspunkte designt wurde. Die Investition mag teuer erscheinen, lohnt sich am Ende aber doch, wenn das Ergebnis zu sehen ist.

Vielfalt und Natur geht vor künstliche Anlagen

Trotz der Bereitschaft, Luxus aufs Grundstück ziehen zu lassen, geht der Trend klar zur natürlichen Gartenanlage. Künstlich erschaffene Lebensräume haben den Trend der frühen 2000-er nicht überlebt. Kunststoff, Plastik und wenig nachhaltige Baumaterialien haben im modernen Garten nichts mehr verloren.

Die Kunst besteht darin, das vorhandene Stück Natur mit weiteren natürlichen Bestandteilen zu kombinieren und so einen Ort zu schaffen, der autark funktioniert und nur noch minimalen Pflegeaufwand mit sich bringt. Schattenspender in Form überdimensionierter Schirme werden ersetzt durch in die Landschaft integrierte Bäume mit hohem Wert und praktischem Nutzen.

Künstlich aufgestellte Goldfischteiche werden ersetzt durch in das natürliche Gesamtbild integrierte Anlagen, die die optimalen Lebensbedingungen ermöglichen und dafür sorgen, dass das Gesamtbild passt. Die Natur bietet genug Möglichkeiten der luxuriösen Gartengestaltung, ohne dass dabei auf künstliche Elemente zurückgegriffen werden muss.

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