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Haus renovieren & Boden verlegen: Worauf muss geachtet werden?

Fallen im Haus Renovierungsarbeiten an ist schnell die Idee geboren, dass auch die alten Bodenbeläge ausgetauscht werden. Besonders in stark frequentierten Räumen sind je nach Art des Bodenbelags oftmals sogar „Laufstraßen“ sichtbar oder es sind Schäden vorhanden. Vielleicht ist der alte Fußboden auch einfach nicht mehr zeitgemäß. Worauf muss bei neuen Fußböden im Zuge einer Renovierung geachtet werden?

von Aschendorff Medien

Foto: Colourbox.de

Die Auswahl an Bodenbelägen ist heutzutage sehr umfangreich

Laminat, Parkett, Fliesen, Teppich, Kork oder doch Vinyl? Die Möglichkeiten, die sich Haus- und Wohnungsbesitzern im Bereich Bodenbeläge anbieten, sind sehr vielfältig. Die Bodenbeläge bestehen aus unterschiedlichen Materialien und haben dadurch selbstverständlich auch viele verschiedene Eigenschaften. Sie eignen sich in der Regel für alle Untergründe und können auch verwendet werden, wenn eine Fußbodenheizung eingebaut ist. Wer seine Fußböden selbst verlegt, muss darauf achten, dass der neue Fußboden fachgerecht verlegt wird. Fußböden wie Laminat, Parkett, aber auch Vinyl werden schwimmend verlegt und wirken daher wie ein Resonanzkörper. Eine hochwertige Trittschalldämmung ist bei diesen Fußböden daher vor dem Verlegen zwingend notwendig. Es eignen sich zum beispielsweise Polystyrol von der Rolle sowie Holzfaserplatten oder auch eine Trittschalldämmung von der Korkrolle.



Nicht jeder Fußboden für jede Räumlichkeit geeignet

Durch die große Auswahl an unterschiedlichen Bodenbelägen kann die Entscheidung für die Räume schon sehr schwerfallen. Allerdings lassen sich die Beläge schon aufgrund der Materialeigenschaften leicht eingrenzen. So sind Parkett, Laminat, Kork und Teppichböden eher für das Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer gut geeignet. Ein PVC- oder Vinylboden sowie Fliesen sind ideal für Küchen, Bäder, Duschen und Toiletten oder den Eingangsbereich. Die Bodenbeläge sind pflegeleicht und für Feuchträume gut geeignet. Der Handel bietet heutzutage auch Laminatböden aus modernen Kunststoffen an, die ebenfalls für diese Bereiche verwendet werden können. Ein sogenannter Feuchtraum-Laminatboden ist in vielen verschiedenen Dekoren erhältlich. Selbstverständlich lassen sich diese Bodenbeläge problemlos auch in anderen Wohnbereichen verlegen. Besonders empfindliche Menschen sollten sich vor dem Kauf eines Fußbodens über Allergene informieren, die enthalten sein können.

Zum Verlegen von Fußböden ist handwerkliches Geschick nötig

Wer nach einem Hauskauf die Räume selbst renoviert, kann jede Menge Geld sparen. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich auch fast alle Fußböden einfach verlegen. Besonders einfach sind sogenannter Klick-Laminat oder auch Vinyl- und Teppichböden zu verlegen. Wer sich für Parkett entscheidet, ganz gleich ob verklebt oder schwimmend verlegt, hat einen sehr hohen Aufwand. Je nach Art des Parketts werden viele verschiedene Werkzeuge benötigt. Dazu zählen unter anderem:

Hammer und Zugeisen Abstandskeile Schlagholz Winkel

Die Dielen des Parketts müssen selbstverständlich auch fachgerecht zugesägt werden. Da es sich um massives Holz handelt, ist eine elektrische Kapp- oder Tischsäge für die aufwendige Arbeit empfehlenswert. Auch beim Verlegen von Fliesen sollten Hausbesitzer mit ausreichend Werkzeug ausgestattet sein. Fachgerecht verlegt werden Fußböden selbstverständlich von einem Parkettleger, Schreiner oder Fliesenleger. Die Handwerker sind ausgebildet und das Verlegen der Böden ist ihr Tagesgeschäft.

Fazit:

Wer neue Fußböden verlegen will, sollte schon zuvor wissen, ob es ein weicher, elastischer oder ein harter und glatter Belag sein soll. Ob Allergiker, Kinder oder Haustiere zum Haushalt zählen, ist ebenfalls ein Kriterium, das nicht außer acht gelassen werden sollte. Der eigene Geschmack ist selbstverständlich auch sehr wichtig.

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