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Großes Krabbeln in der Küche

Lebensmittelmotte und Co.: Das hilft gegen Vorratsschädlinge

Düsseldorf (dpa/tmn)

Was tun, wenn etwas im Mehl oder in Hülsenfrüchten krabbelt? Lebensmittelmotten und Käfer bekämpft man besser mit den eigenen Händen statt mit der chemischen Keule.

Von dpa

Oh, hallo! Doch recht fies: Eine Lebensmittelmotte. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Meist werden Vorratsschädlinge vom Einkaufen mit nach Hause gebracht, manchmal kommen sie aber auch durchs offene Fenster. Wer sie von vornherein aus der Küche fernhalten will, sollte neue Lebensmittel vor dem Verstauen kontrollieren. Löcher in der Verpackung können ein Hinweis auf Mottenbefall sein, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Fliegengitter oder -netze vor den Fenstern schützen vor einem Befall durch Käfer- und Mottenarten. Und auch ätherische Öle wie Lavendel, Nelke oder Zedernholz halten die Tiere fern.

Vorräte verschlossen, kühl und trocken lagern

Lagern Sie Trockenvorräte möglichst in fest verschlossenen Behältern sowie kühl und trocken. Die Tiere mögen es feuchtwarm: Daher die Luftfeuchtigkeit beim Kochen möglichst gering halten und öfters stoßlüften oder den Dunstabzug laufen lassen.

Ist es dann doch passiert, steht an erster Stelle: Alle betroffenen Lebensmittel müssen vernichtet werden. Dafür sollten alle Vorräte genau auf Gespinste, Larven und Motten überprüft werden. Was befallen ist, kommt gleich direkt nach draußen in die Mülltonne.

Die Schränke müssen ausgewischt und trockengerieben, Ritzen und Bohrlöcher sollten abgesaugt oder dampfgereinigt werden. Was nicht befallen ist, kommt vorsichtshalber in fest verschließbare Behälter. Danach noch eine Weile alles gründlich kontrollieren.

Auf Gift verzichten: Köderdose statt Spray

Achtung Falle: Wer Pheromonfallen nutzt, um die Schädlinge zu fangen, lockt sie schlimmstenfalls damit noch an. Ohnehin lässt sich mit den Lockstoffen auf klebenden Fallen ein Befall zwar feststellen, aber nicht komplett beseitigen.

Von Sprays und Verdampfern raten die Verbraucherschützer ab. Damit gelangten zu viele auch gesundheitsschädliche Stoffe in die Luft. Wer Schädlingsbekämpfungsmittel verwenden wolle, solle Köderdosen einsetzen.

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